Dreck in Eschweilers Einkaufsmeile

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Eschweiler. Einen Rundgang durch die Innenstadt unternahm nun der CDU-Ortsverband Eschweiler-Mitte. Mobile Bürgersprechstunde nennen die Christdemokraten diesen Spaziergang, bei dem sie die Gelegenheit nutzen, mit Anwohnern und Passanten ins Gespräch zu kommen. So manches fiel den Kommunalpolitikern in der Innenstadt auf.

Treffpunkt war das City-Center. Der CDU-Ortsverbandsvorsitzende Marc Müller erinnerte an frühere Zeiten, als das Geschäft in der Einkaufsmeile brummte. Und er machte Hoffnung: „Die Verwaltung hat zwischenzeitlich mitgeteilt, dass es positive Bewegungen in den Gesprächen um eine Folgenutzung der Hertie-Immobilie und des Citycenters gibt.“

Negativ fielen die frisch sanierten Fußgängerzonen auf: „Wir sind entsetzt, wie dreckig es an einem Samstagvormittag in den Hauptgeschäftsstraßen ist“, betonte Werner Henkelmann, Geschäftsführer des Ortsverbands. Volle Mülleimer, Zigarettenkippen auf dem Boden und Müll, der nicht mehr in die Müllbehälter passt, zierten die Einkaufsmeile. „Wir werden die Verwaltung bitten einen Vorschlag zur Lösung dieses Problems zu machen. Wenn wir Gäste aus anderen Städten hier zum Einkauf gewinnen wollen, müssen wir dafür sorgen, dass sich an einem Haupteinkaufstag die Stadt sauber präsentiert“.

Auf dem Marktplatz zeigten sich einige Bürger und Marktbeschicker besorgt über die bevorstehende Marktmodernisierung. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Bernd Schmitz betonte, dass die CDU Ihre Zustimmung zu einem Marktumbau von der Zusage der angeforderten Fördermittel gemacht habe. Schmitz rechnet jedoch aufgrund der Finanzlage des Landes nicht damit, dass ein Zuschuss fließt.

Zu wenig Stellplätze

Sofern ein Umbau doch Realität würde, werde die Politik alles daran setzen, dass ein Marktbetrieb und der aufgeblühte Restaurantbetrieb auf dem Marktplatz keine Störungen erfahren. Die Marktbeschicker bemängelten erneut, dass zu wenig Stellplätze an Markttagen für Senioren zur Verfügung stehen.

In der neu sanierten Rosenallee wurden die Teilnehmer der mobilen Bürgersprechstunde im Gespräch mit einigen Bürgern darauf aufmerksam gemacht, dass man bei dem verlegten Pflaster über die zu großen Stoßfugen zwischen den Gehwegplatten stolpern kann. „In diesen Fugen verfangen sich außerdem weggeworfene Zigarettenstummel, die sie nicht mal wegkehren lassen“, beschwerte sich eine Anwohnerin.

Diese zahlreichen Eindrücke wollen die Christdemokraten in ihre Arbeit einfließen lassen. „Wir wollen nah bei den Menschen in unserem Ortsverband sein, um Probleme direkt aufgreifen und –wenn möglich – beheben zu können“, hob Thomas Schlenter, der stellvertretende Vorsitzende hervor.

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