Dr. Gabriele Küpper wird erste Chefärztin in St.Antonius

Von: ran
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Stolberg/Eschweiler. „Es ist ein Gefühl, als ob ich nach Hause komme”: Acht Jahre lang leitete Dr.Gabriele Küpper die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am Stolberger Betlehem-Krankenhaus.

Am Montag übernimmt sie nun den Posten der Chefärztin der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am St.-Antonius-Hospital in Eschweiler, wo sie bereits von 1996 bis 2002 als Oberärztin tätig war.

„Ich freue mich auf eine neue Herausforderung und habe hier im Haus bereits viele mir bekannte Gesichter gesehen, die mich sehr herzlich empfangen haben. Ich spüre einen großen Vertrauensvorschuss, der nicht selbstverständlich ist”, betont die Medizinerin, die die erste Frau in der Funktion einer Chefärztin am Eschweiler Krankenhaus ist.

Ein breites Aufgabenspektrum wartet auf die gebürtige Aachenerin, die vor Beginn ihres Studiums der Humanmedizin, das sie von 1982 bis 1988 an der Universität zu Köln absolvierte, eine Ausbildung zur Augenoptikerin abschloss. „In Kooperation mit der Urologie und der Chirugie soll hier am St.-Antonius-Hospital ein Beckenboden- und Kontinenzzentrum entstehen. Bereits für das Jahr 2013 wird in dieser Hinsicht eine Zertifizierung angestrebt”, nennt sie eines der Ziele.

„Dabei ist vor allem der interdisziplinäre Austausch gefragt”, setzt sie auf eine enge Zusammenarbeit. „Von größter Bedeutung ist, dass schnell ein Team aus Ärzten und Pflegern zusammenwächst, in dem Schwerpunkte verteilt werden können und in dem alle Beteiligten erkennen, dass Jeder von Jedem lernen kann”, macht Dr. Gabriele Küpper deutlich.

Große Veränderungen stehen auch im Bereich der Geburtshilfe auf der Agenda. „Der Kreissaaltrakt wird baulich völlig verändert, die Umbaumaßnahmen stellen nahezu einen Neubau dar”, blickt die 52-Jährige nach vorne, die während ihres Studiums zunächst plante, in Richtung Chirurgie zu gehen, sich dann aber doch für die Gynäkologie entschieden hat - „was ich nie bereut habe”, wie sie betont.

Nach ihrem praktischen Jahr in Leverkusen wechselte Dr. Gabriele Küpper zunächst an das St.-Brigida-Krankenhaus in Simmerath und anschließend zum Marienhospital nach Aachen. 1996 begann dann ihr erster indestädtischer Abschnitt. Im gleichen Jahr schloss sie ihre Promotion ab. Im Jahr 2002 folgte die Gynäkologin dem Ruf der Verantwortlichen des St.-Elisabeth-Krankenhauses in Geilenkirchen, 2004 führte ihr beruflicher Weg sie dann in die Kupferstadt.

Neben ihrer Tätigkeit als Chefärztin am Betlehem-Krankenhaus erwarb Dr. Gabriele Küpper die Prüfungszulassung zum Schwerpunkt „Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin” am Bonner Universitätsklinikum. Desweiteren qualifizierte sie sich für den Schwerpunkt „Gynäkologische Onkologie”.

„Flexibel sein und das Beste für die uns anvertrauten Patienten geben, das ist mir wichtig”, versichert die Pferdeliebhaberin, die sich, wenn es ihre Zeit erlaubt, gerne in den Sattel schwingt oder auch mal auf dem Kutschbock Platz nimmt. „Um dieses Ziel in die Tat umsetzen zu können, muss Stillstand vermieden werden. Deshalb gilt es, sich an den neuesten medizinischen Entwicklungen zu orientieren. Das betrifft sowohl chirurgische als auch konservative Behandlungsmethoden”, unterstreicht Küpper.
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