Donnerberg: „Nicht mit dem MG im Anschlag am Kasernentor”

Von: Kolja Linden
Letzte Aktualisierung:

Eschweiler/Stolberg. Im Internet taucht ein Video auf, in dem ein El-Kaida-Terrorist Anschläge auf deutsche Einrichtungen ankündigt, US-Geheimdienste warnen vor Attacken auf Ziele in Deutschland. Und am Sonntag wird ein neuer Bundestag gewählt.

Weil auch die Einlasskontrollen an der Donnerberg-Kaserne ein bisschen strenger geworden sind, redet so mancher schon von „Terrorwarnung” und „erhöhter Sicherheitsstufe” bei der Bundeswehr.

„Den Begriff "Terrorwarnung" kennen wir gar nicht”, relativiert der für die Pressearbeit zuständige Oberstleutnant Helmut Frenken und warnt vor jeglicher Form der Panikmache. „Es steht auch kein Soldat mit dem Maschinengewehr im Anschlag an den Kasernentoren.”

Tatsächlich kennt die Truppe verschiedene Gefährdungsstufen, und tatsächlich befindet sie sich noch immer in der untersten, der Gefährdungsstufe Alpha. Allerdings, so Frenken, gebe es auch in den einzelnen Gefährdungsstufen Unterschiede und deshalb ist die Alarmbereitschaft höher als sonst.

„Im normalen Betrieb fahren wir die Stufe Alpha nur eingeschränkt, mittlerweile haben wir sie nahezu vollständig ausgelöst”, sagt Frenken. Und das wiederum hat in der Tat mit den zuletzt geäußersten Terrorwarnungen zu tun. Für Besucher heißt das nicht, dass es jetzt keinen Zugang mehr zur Donnerberg-Kaserne gebe. „Deutlich verstärkt wurden lediglich die Kontrollen”, sagt Frenken.
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