Doch größerer Kreisel am Bahnübergang Langwahn

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Jeden Werktag randvoll: 32 Pkw passen auf den Parkplatz beim Talbahnhof. Bei Pendlern ist er beliebt, weil man kostenlos parken darf. Jetzt soll er privatisiert werden, die Verträge sind aber noch nicht unterzeichnet.

Eschweiler. Kommt nun doch ein größerer Verkehrskreisel an der Ecke Langwahn/Talstraße? Monatelang haben sich die Stadtverwaltung und der Bauunternehmer Hubert Feucht (als Eigentümer eines Eckgrundstücks) über eben dieses Grundstück gestritten.

Die Stadt wollte sich nicht finanziell unter Druck setzen lassen und plante den Kreisel schließlich in einer Mini-Version. Der Eigentümer machte seine Enttäuschung auf Stellwänden öffentlich.

Jetzt ist nach längeren Verhandlungen doch eine Einigung in Sicht. Der Bauausschuss hat vor wenigen Tagen begonnen, Planungsrecht dafür zu schaffen. Einstimmig wurde eine „1. Änderung des Bebauungsplans 177 Westliche Talstraße” beschlossen. Als nächstes wird der Plan öffentlich ausgelegt, damit Bürger ihre Anregungen und Bedenken geltend machen können.

Kern der Umplanung: Die Stadt erhält von Feucht das Eckgrundstück Talstraße/Röthgener Straße an der Ecke zum Bahnübergang Langwahn. Dieses Grundstück, eine Schotterfläche, ist 134 Quadratmeter groß. Feucht erhält dafür den bisher städtischen Parkplatz an der Ecke Talstraße/Franzstraße, in unmittelbarer Nähe des Talbahnhofs, mit einer Größe von rund 1300 Quadratmetern. Der Parkplatz soll Parkplatz bleiben, aber privatisiert werden. Wie hoch die Parkgebühr dann sein wird, ist noch völlig offen. Bisher ist das Parken dort kostenfrei.

Über Einzelheiten des Geschäfts ist in der Beratungsvorlage des Planungsausschusses nichts zu lesen. Die Verträge seien auch noch nicht unterschrieben, versichern Kommunalpolitiker unter der Hand. Sie gehen aber davon aus, dass die Stadt über das Grundstück hinaus auch einen finanziellen Ausgleich bekommen soll, weil die getauschten Grundstücke unterschiedlich groß sind.

Die Neuplanung des Kreisels am unteren Ende der Röthgener Straße soll vor allem den Verkehrsfluss optimieren und ein besseres Überqueren der Einmündungen für Fußgänger mit Kinderwagen und Rollstuhlfahrer möglich machen.
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