Disko-Stimmung in der Delio-Arena

Von: jlm
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Die Damen der Fidele Trammebülle feierten „ihren“ Prinzen und schmückten ihn mit Luftschlangen. Foto: Julia Meuser

Röetsche. In der Delio-Arena herrschte Disko-Stimmung: Verantwortlich dafür waren die Frauen der KG Fidele Trammebülle. Auf der 21. Damensitzung ließen sie es mit ihrer Präsidentin Andrea Sommer und ihrem „DJ“ Jürgen Meier unter dem Motto „70er Jahre Disko-Fieber“ ordentlich krachen.

Als Warm-up leisteten „die Weisweiler“ unter der Leitung von Dietmar Krauthausen ganze Arbeit und brachten den Saal zum Schunkeln und Singen.

Gründe für eine Ehe

Anschließend stattete Thilly Meester aus Neuss als „Ne Kistedüvel“ den Jecken an der Inde einen Besuch ab und gab Anekdoten über ihre „göttliche Zuteilung“, genannt Herbert, zum Besten und machte sich lustig über ihren Fitnesstrainer und auch Herren in hautengen fleischwurstfarbenen Trainingsanzügen in der Muckibude.

„Warum wird eigentlich geheiratet“, fragte sie auch ihr Publikum. „Wahrscheinlich sind hier fast alle verheiratet und keiner weiß warum.“ Prinz Charles habe Camilla schließlich auch nur geheiratet, damit er auf den Familienfotos nicht immer der Hässlichste sei.

Danach ging es mit Musik weiter: De Kröetsch feierten mit den Damen und brachten mit ihrem ersten Lied „Uns jeiht et joot“ von den Paveiern direkt Stimmung in den Saal. Auch der „Komiteeblock“ der Eschweiler Tanzpaare und –Mariechen, „das Paradebeispiel für den Zusammenhalt im Eschweiler Karneval“, so die Präsidentin, begeisterte die Anwesenden.

„Nichts ist schöner, als diese Gruppe in der Vielfalt und den Farben der einzelnen Vereine auf den Bühnen ihrer Heimatstadt stehen zu sehen.“ Danach freute sich eine Gruppe ganz besonders, wieder zurück in der Indestadt bei den Trammebülle zu sein: Zollhuus Colonia heizte den Frauen ordentlich ein und brachte den Saal zum Kochen.

Sie spielten auch ein Medley aus den bekannten Liedern „Marmor, Stein und Eisen bricht“, „Highway to Hell“ und „Smoke on the water“ sowie „Wahnsinn“ von Wolfgang Petry. Im vergangenen Jahr habe die Anlage dies nicht ausgehalten, berichtete Sänger Rudi Schnitzler. Diesmal ging es gut.

Dank an Partnerinnen

Auch Prinz Rene I. stattete den Damen mit seinem Zeremonienmeister Daniel einen Besuch ab und feierte unter dem Motto „Me fiere va morjens bis om ovend osere Eschwiele Fastelovend“. Die Garde der Fidele Trammebülle tanzte ihm zu Ehren und begeisterte den Saal. Die Präsidentin der Trammebülle dankte den Partnerinnen des Prinzengespanns, Christin Schöneborn und Jana Dolfen, dafür, dass sie ihre Männer sechs Wochen der Eischweile Fastelovend zur Verfügung stellen würden.

Auch die Vertreter des Karnevalskomitees betraten die Bühne. Norbert Weiland überreichte der Präsidentin den silbernen Stern für ihren Einsatz im Eschweiler Karneval. „Wenn’s euch nicht geben würde, hätte ich gar nicht die Motivation“, bedankte sie sich daraufhin bei ihrem Publikum.

Auch das Tanzkorps der Höppe Kroetsch aus Weisweiler unter der Leitung von Heinz-Peter Mietzen bewies an diesem Abend mit einer atemberaubenden Show sein Können. Christian Pape garantierte Lachmuskelkater und tränende Augen, bevor die „Echte Fründe“, eine Mundartband aus Düren, das Programm dann erneut musikalisch fortsetzten.

Auch die Tanzbienen, ein Männerballet aus Neunkirchen-Seelscheid, unter der Leitung von Daniel Groll und Maria Mengede, begeisterte die Damen der Trammebülle, bis es dann Zeit war für das Highlight des Abends: Cat Ballou aus Köln, mit „Et jitt kei wood“ derzeit nicht wegzudenken aus dem Karneval, riss die Frauen von ihren Stühlen und brachte den Saal noch einmal zum Toben.

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