Eschweiler - Diese Skipper drehen auf dem Klosterweiher ihre Runden

Diese Skipper drehen auf dem Klosterweiher ihre Runden

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Immer mehr Jugendliche zieht es in den Schiffsmodellclub, wo nicht nur in den Wintermonaten auch bastlerisches und technisches Geschick gefragt sind.

Eschweiler. Kaum zu glauben, aber wahr - die Modellskipper gehen als eingetragener Verein schon bald 25 Jahre ihrem Hobby nach. Doch begann alles noch viel früher - damals, Anfang der 70er Jahre traf man sich am Alsdorfer Weiher als „loser Haufen” und bildete eine Interessengemeinschaft, aus der dann im Jahre 1985 ein Verein wurde.

Jährliche Schaufahrten während des Alsdorfer Europafestes gehörten da ebenso zum Programm wie die rund 15 jährlichen Regatten im In- und Ausland und die sonntäglichen Schaufahrten.

Schon im Mai 1988 wechselten die Skipper dann zum nahe gelegenen Klosterweiher in Eschweiler: St. Jöris. Hier wurden gleich Nägel mit Köpfen gemacht: Mit dem damaligen Vorsitzenden des Fördervereins des Zisterzienserinnenklosters in St. Jöris und gleichzeitig auch Vorsitzenden des Anglervereins St. Jöris Karl Hahn wurde ein Pachtvertrag abgeschlossen. Fortan hatten die Skipper einen „eigenen Raum”, Toiletten, Strom und Parkplätze direkt an „ihrem Fahrgewässer”.

Bis heute trifft man sich noch sonntags ab etwa 10.30 bis 13 Uhr und mittwochs - je nach Wetter und Arbeitsplan - zum Abend hin bis in die Nacht und zeigt auch dann noch die Modelle mit ihrer imposanten Beleuchtung.

Besonders in jüngster Zeit besinnen sich immer mehr Jugendliche und beginnen mit dem Modellbau. So kann der Verein gerade in den letzten Monaten sich nicht über viele Anfragen von Jugendlichen beklagen.

Wer sich ebenfalls für fernlenkbare Schiffsmodelle interessiert und sich einem geselligen Haufen Modellbauer anschließen möchte, kann am Fahrgewässer (dem Angelweiher neben dem Zisterzienserinnenkloster) in St. Jöris sonntagsvormittags mit den Mitgliedern des Vereins beziehungs - wenn der Teich nicht zugefroren ist.
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