Eschweiler - Die Zukunft des Schlachthofs ist ungewisser denn je

Die Zukunft des Schlachthofs ist ungewisser denn je

Von: pan
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Eschweiler. Der Schlachthof Eschweiler steht vor dem Aus. Wie jetzt bekannt wurde, hat die Betreibergenossenschaft, die FVE (Fleischversorgung Eschweiler eG), vor einem Monat Insolvenz angemeldet.

Im Rahmen des Verfahrens wurde der Aachener Rechtsanwalt Arne Meyer am 15. Dezember des vergangenen Jahres zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Der Schlachthof geriet im Jahr 2013 wegen Verstößen gegen Hygiene und Tierschutz ins Gespräch. Schweine und Schafe seien vor der Schlachtung nicht ausreichend betäubt worden. Auch die Rinderschlachtung sei nicht ordnungsgemäß. Dies habe eine Prüfung durch das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz ergeben, hieß es damals. Das Veterinäramt der Städteregion Aachen untersagte daraufhin den Betrieb des Schlachthofs, was per Gerichtsbeschluss wieder aufgehoben wurde.

Nach Informationen unserer Zeitung war die Zahl der Schlachtungen in den vergangenen Jahren stetig gesunken. Zuletzt seien lediglich noch Schweine geschlachtet worden, hieß es. Dies sei der Grund für die wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Darüber hinaus seien dringend Sanierungen notwendig. Die Zukunft des Schlachthofs Eschweiler ist ungewisser denn je.

Eschweilers Bürgermeister Rudi Bertram bedauert die drohende Schließung: „Ich finde es auch für die Verbraucher sinnvoll, wenn regionale Schlachthöfe bestehen“, sagte er.

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