Die Stoppelhusaren feiern 20. Geburtstag

Von: zsa
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Gemeinsam mit befreundeten Spielmannszügen und weiteren Gruppen zogen die Stoppelhusaren bei ihrem Jubiläumsfest am Samstag und Sonntag durch St. Jöris. Foto: Sandra Ziemons
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Die Kinder des Orts führten auf ihren bunt geschmückten Fahrrädern den großen Festumzug anlässlich des Jubiläums des Spielmannszugs Stoppelhusaren in St. Jöris an.

Eschweiler-St. Jöris. Mit einem Stoppelhusarenfest zelebrierte der Spielmannszug Stoppelhusaren St. Jöris am vergangenen Wochenende sein 20-jähriges Bestehen. Neben einem Programm für Klein und Groß stand dabei natürlich vor allem die Musik im Vordergrund. Drei Tage lang feierten die Spielmannsleute.

Begonnen hatte das Feierwochenende mit dem traditionellen Reibekuchen-Essen am Freitagabend. Nach ausgiebigem Schlemmen konnten die Besucher beim anschließenden Tanzen zur Musik von DJ Charly die Kalorien schnell wieder verbrennen. Am Samstagnachmittag boten die Stoppelhusaren den älteren St. Jörisern einen Seniorenkaffee in der Klosterkirche an. Um 19 Uhr ging es dann weiter mit einem Festumzug durch den Ort. Hierbei wurde der Spielmannszug Stoppelhusaren St. Jöris von der Blaskapelle Alsdorf-Schaufenberg, dem Bundesschützen-Tambours- und Trompetencorps Edelweiß Kerpen, der St.-Georgius-Schützenbruderschaft St. Jöris und von der Freiwilligen Feuerwehr Kinzweiler mit Fackeln begleitet. Ein erstes Highlight war dann der große Zapfenstreich an der Kirche.

Mit seinem Auftritt eröffnete das Tambourscorps Edelweiß Kerpen den zweiten musikalischen Teil des Samstagabends. Aber auch etwas für das Auge wurde geboten: Die Showtanzgruppe „Firebirds“ der KG Garderegiment Weiß-Rot Eschweiler zeigte ihr tänzerisches Können. Nach viel Blas- und Marschmusik wurde es dann mit „Los Rockos“ aus Brühl und Köln richtig rockig in St. Jöris. Damit aber nicht genug: Björn Heuser bot im Anschluss ein Musikprogramm anderer Art – ein Mitsing-Konzert mit original kölschen Liedern.

Nach einer kurzen Nacht wurde so mancher Bewohner am Sonntagmorgen vielleicht vom Geräusch von Traktormotoren geweckt. Der Grund war das Eintreffen der Fahrzeuge für die Oldtimer-Traktorenausstellung, die von Heinz Nagelsdiek organisiert wurde. Auf der Festwiese neben der Klosterkirche präsentierten sich den Tag über 53 verschiedene Traktoren aus unterschiedlichen Jahrzehnten einem interessierten Publikum.

Nach Eröffnung der Traktorenausstellung ging es für die Stoppelhusaren in die heilige Messe, die von Pfarrer Dr. Rainer Hennes zelebriert wurde. Anlässlich des besonderen Jubiläums erhielt der Spielmannszug dort vom Kirchenchor St. Georgius St. Jöris ein spezielles Ständchen, über das sich die Spielmannsleute sehr freuten.

Beim anschließenden Frühschoppen trafen sich die Stoppelhusaren wieder. Traditionsgemäß spielte die Bläsergruppe Kinzweiler. Außerdem wurden 22 Mitglieder für ihre zehnjährige Treue zu den Stoppelhusaren geehrt: Melanie Balve, Eberhard Büttgen, Maria Büttgen, Dieter Clermont, Gerd Fremdgens, Martina Gebauer, Rainer Joußen, Georgine Koslowski, Hans Koslowski, Monika Kuckelkorn, Peter Maintz, Anita Maus, Christian Maus, Hans-Gerd Maus, Renate Nagelsdiek, Joachim Perplies, Marco Puchert, Kirsten Schmitz, Marc Schmitz, Jan Schmitz, Josef Schüller, Markus Visser.

Am Sonntagnachmittag gab es bei immerhin trockenem Wetter die Gelegenheit, eine Rundfahrt durch den Ort in einem Traktor-Zuganhänger zu machen. Daran hatten besonders die kleinen St. Jöriser große Freude. Die Cafeteria im Kloster, die vom Frauchenchor St. Jöris betreut wurde, lud zu Kaffee und Kuchen ein. Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums veranstalte der Spielmannszug Stoppelhusaren auch einen Festumzug mit befreundeten Spielmannszügen und Blaskapellen inklusive Bewertung von Standarte/Schellenbaum, Korpsführer, Vorbeimarsch und Festumzug.

Im Festumzug gingen außer den Stoppelhusaren und ihrem Festausschuss folgende Gruppen mit: der Spielmannszug Hehlrath, die Blaskapelle Alsdorf-Schaufenberg, der Spielmannszug Vereinte Freunde Alsdorf-Hoengen, das Trommler- und Pfeiferkorps Röhe, der Spielmannszug Alt-Röthgen, der Kirchenchor St. Georgius St. Jöris, die Spielmannszüge der freiwilligen Feuerwehr der Städte Eschweiler und Stolberg, der Spielmannszug der KG Narrengarde Dürwiß, die Fahnenschwenker Linden-Neusen, der Spielmannszug Grün-Weiß Lohn, die St. Georgius Schützenbruderschaft St. Jöris, das Trommler- und Pfeiferkorps Bardenberg, das Vorweidener Jungenspiel Nassau, das Trommler- und Pfeiferkorps Kinzweiler, die Fahnenschwenker „Dark Explosion“ und der Fanfarenzug Schaufenberg.

Zurück an der Klosterkirche gaben einige der Spielmannszüge den Besuchern des Stoppelhusarenfests noch einige Stücke zum Besten. Währenddessen luden die Buden vor der Klosterkirche noch zum Ballonwerfen, Essen oder Schiff-Schaukeln ein. Am Abend wurde es dann Zeit für die große Verlosung und die Preisverleihung aus dem Wettbewerb während des Festumzugs.

Für den Wettbewerbsteil Standarte/Schellenbaum erhielt Spielmannszug Grün-Weiß Lohn den 1. Preis. Der 2. Platz ging an den Fanfarenzug Alsdorf-Schaufenberg und der Ehrenpreis an den Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Stolberg I. Den besten Korpsführer hatte das Trommler- und Pfeiferkorps Röhe, den zweitbesten Korpsführer sahen die Juroren bei dem Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Stolberg I. Der Spielmannszug Grün-Weiß Lohn erhielt bei diesem Wettbewerbs- aspekt den Ehrenpreis.

Auch beim Vorbeimarsch landete der Spielmannszug Grün-Weiß Lohn auf Platz eins. Der 2. Preis wurde wegen gleicher Punktzahl zwei Mal vergeben: an den Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Eschweiler und den Spielmannszug Freiwillige Feuerwehr Stolberg I. Den Ehrenpreis erhielt das Trommler- und Pfeiferkorps Kinzweiler. Beim Festumzug als Gesamtes konnte erneut der Spielmannszug Grün-Weiß Lohn am meisten überzeugen, gefolgt vom Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Eschweiler. Den Ehrenpreis erhielt in dieser Kategorie das Trommler- und Pfeiferkorps Kinz-weiler.

Auch der jüngste und der älteste Zugteilnehmer wurden geehrt. Hier erhielten der siebenjährige Dominik Willms vom Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Eschweiler und der 82-jährige Kaspar Jagdfeld vom Kirchenchor St. Georgius St. Jöris jeweils einen Pokal.

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