Die Stadt will Schuldnern mit mehr Personal ans Portmonee

Von: pan
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Eschweiler. Mit einem neuen Konzept und mehr Personal will die Stadt jetzt Schulden eintreiben.

Stadtkämmerer Manfred Knollmann räumt ein, dass es derzeit erhebliche Rückstände gebe. Als Grund nennt er die dünne Personaldecke im sogenannten Vollstreckungsdienst.

Etwa 3,9 Millionen Euro beträgt die Summe aller Forderungen, allerdings geht die Stadt davon aus, dass lediglich 811.000 Euro „werthaltig” sind, also eingetrieben werden können.

Um es auf den Punkt zu bringen: Im Vollstreckungsdienst fehlt Personal. Zwei Damen arbeiten dort im Innendienst, eine weitere wechselte vor wenigen Tagen den Dienstherren. Ihre Stelle soll nicht nur neu besetzt werden, sondern zudem soll eine weitere Person eingestellt werden, die das Forderungsmanagement neu aufbaut. Ein Grobkonzept wurde nun den Kommunalpolitikern präsentiert. Die Stadt geht davon aus, dass sie die erhöhten Personalkosten durch höhere Einnahmen decken kann.

Auch im Außendienst drückt der Schuh: Zwar sind dort vier Mitarbeiter tätig, aber Knollmann geht wegen der hohen Krankheitsquote von „faktisch drei Stellen” aus. Jetzt soll überlegt werden, ob sie in den Wintermonaten vom kommunalen Ordnungsdienst unterstützt werden.

Vor allem die Eschweiler Christdemokraten hatten in den vergangenen Monaten immer wieder darauf gedrängt, dass der Vollstreckungsdienst besser ausgestattet wird.
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