Die Reisegruppe Hastenrath erkundet das Zillertal und die Alpen

Letzte Aktualisierung:
14917703.jpg
Die Reisegruppe Hastenrath erkundete das Zillertal. Foto: Heinz Sauss

Eschweiler-Hastenrath. Zillertal und die Alpen waren das Ziel der Reisegruppe Hastenrath. Über Stuttgart, München und die Inntalautobahn fuhr die Gruppe ins Herz des Zillertals zum Quartier in der Ortschaft Stumm. Unter anderem durfte ein Besuch auf einem Friedhof mit kuriosen Grabmälern und ein lustiger Bauernschwank nicht fehlen.

Tag zwei: Am Vormittag standen ein Dorfrundgang und die Erkundung des hinteren Zillertals mit einem Abstecher zur Teufelsbrücke über die Tuxerklamm nach Mayrhofen an. Später ging es über Fügen und Strass nach Rattenberg und damit in die kleinste Stadt Österreichs, die die Gruppe mit mittelalterlichem Flair begeisterte.

Ein Besuch des Friedhofs Kramsbach durfte nicht fehlen, findet man dort doch Grabkreuze vergangener Jahrhunderte mit manchmal kuriosen Inschriften. Ein paar Beispiele gefällig? „Hier ruht XXX, 26 Jahre gelebt als Mensch und 37 Jahre als Ehemann“ oder „Hier ruht der ehrenreiche Jüngling XXX, jetzt stumm und kalt, war 89 Jahre alt.“

Tag drei: Die Gruppe unternahm einen Ausflug zu den Krimmler Wasserfällen und rund um die Kitzbühler Alpen. Von Stumm ging es über den Gerlospass ins Bundesland Salzburg, wo die Eschweiler inmitten des wunderschönen Nationalparks Hohe Tauern die imposanten Krimmler Wasserfälle erlebten. Mit ihrer Fallhöhe von 380 Metern sind diese die fünfthöchsten Wasserfälle der Welt. Anschließend ging es über den beeindruckenden Alpenpass Thurn zurück nach Tirol in die Sportstadt Kitzbühl und das Brixental. Über Wörgl fuhr die Gruppe zum Quartier nach Stumm zum abendlichen Ausklang.

Tag vier: Ein Tagestrip rund um den wilden Kaiser stand an. Die Reisegruppe lernte eine Region um das mystische Kaisergebirge in den nördlichen Kalkalpen kennen. Es folgten eine Kurzvisite der Kulturstadt Kufstein. Über den Walchsee und Ferienort Kössen im Kaiserwinkel fuhr man in das Naturschutzgebiet Kaiserbachtal bis zur Einkehr in der Griesner Alm. Anschließend ging es zum barocken Ort St. Johann, am Stangelwirt vorbei nach Wörgl. Der Vorschlag eines kurzen Abstechers ins Alpachtal kam mit Begeisterung an. Seit Jahrzehnten ist Alpach ein Dorf der Denker, mit Kongressen und Tagungen. Allein beim Europäischen Forum Alpach nehmen jährlich 4000 Personen teil.

Tag fünf: Wattens, in der Nähe von Innsbruck, die Swarowski-Kristallwelten und ihre unterirdischen Wunderkammern standen auf dem Programm. Ein von Andre Heller zum 100jährigen Bestehen von Swarowski konzipiertes Besucherzentrum, bestehend aus Park, Kunstmuseum, Wunderkammern und Verkauf, wurde besichtigt. In den Wunderkammern erwartete die Gruppe eine Fülle von Kostbarkeiten und eine Welt der Phantasie. Renommierte Künstler, Designer und Architekten haben aus funkelnden Kristallen unvergessene Erlebniskonzepte geschaffen. Am Abend ging es ins Theater zu einem lustigen Bauernschwank.

Tag sechs: Über das Zillertal und Inntal ging es zur geschichtsträchtigen Landeshauptstadt Innsbruck, wo vor allem die Herrscher der Habsburger Monarchie ihre gestalterischen Ideen verwirklichten. Das prächtige „Goldene Dach“, ein Pflichtbesuch, die berühmte Skisprungschanze auf dem Berg Isel. Die Zeit zur freien Verfügung gehörte unter anderem der Altstadt und der Kaiserlichen Hofburg.

Auf der Rückfahrt wurde die Karlskirche in Volders besichtigt. Sie gilt als eine der schönsten Rokokokirchen Tirols.

Tag sieben: In der Nähe von Stumm konnte die Reisegruppe die hohe Kunst der Käsezubereitung, mit jahrzehntelanger Tradition erleben. In der Schaukäserei Fügen, wird täglich reine Heumilch angeliefert und verarbeitet – circa 13,5 Millionen Liter pro Jahr. Bei den Kühen stehen 30 bis 50 verschiedene Arten von Gräsern auf dem Speiseplan – je höher der Artenreichtum, umso höher das Aroma und die Qualität. Weiter ging es am Achensee vorbei in das Naturschutzgebiet Alpenpark Karwendel zur Gramai-Alm. Nach einer kurzen Stippvisite und Brotzeit ging es zurück zum Achensee nach Pertisau. Am achten Tag fuhr die Reisegruppe zurück in die Heimat. Die Reisegruppe war sich einig, dass die 16. Fahrt der Gruppe eine der schönsten war.

Leserkommentare

Leserkommentare (1)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert