Eschweiler - Die Neujahrsnacht aus Sicht der Feuerwehr

Die Neujahrsnacht aus Sicht der Feuerwehr

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Eschweiler. „Der Dienstverlauf der ersten 12 Stunden des Silvestertages kann mit normalem Alltagsgeschäft bezeichnet werden”, sagt die Feuerwehr. Es wurden bis 19.30 Uhr insgesamt 16 Einsätze im Rettungsdienst gefahren. Danach wurde es denn etwas lebhafter.

Um 18.14 Uhr rückten Rettungswagen, Notarzt und Rüstzug der Hauptwache zur Lürkener Straße aus, wo angeblich Pferde aus einer Koppel ausgebrochen waren und beim Weglaufen eine Person verletzt hätten.

Vor Ort wurde dann eine verletzte männliche Person gefunden, die von einem Pferd touchiert und verletzt worden war. Vor Eintreffen der Feuerwehr waren zwei Pferde angeblich wieder eingefangen und weggebracht worden. Der Mann wurde nach notärztlicher Versorgung zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus transportiert. Die Polizei hat die weiteren Ermittlungen in dieser Sache aufgenommen.

Um 20.35 Uhr meldete ein Anrufer einen Zimmerbrand mit einer verletzten Person in der Straße „Am Römerberg”. Sofort rückte die Hauptwache aus und alarmierte die Löschzüge Röhe, Kinzweiler und Dürwiß sowie weitere dienstfreie Kräfte der Feuer- und Rettungswache.

An der Einsatzstelle wurde dann angebranntes Essen auf einem Herd gefunden und auf dem Boden davor liegend eine verletzte 86-jährige Frau gefunden. Das angebrannte Essen wurde gelöscht und die Wohnung mittels Überdruckbelüftung entraucht. Die verletzte Frau wurde notärztlich versorgt und zur stationären Behandlung ins Krankenhaus Eschweiler transportiert.

Um 21.22 Uhr meldete eine Anruferin eine starke Rauchentwicklung aus einem Bettengeschäft an der Dürener Straße. Dort konnte allerdings keine Feststellung gemacht werden, so dass dieser Einsatz um 21.43 Uhr wieder beendet werden konnte. Vermutlich waren hinter dem Objekt mehrere Feuerwerkskörper abgebrannt worden und hatten für eine kurzfristige Rauchentwicklung gesorgt.

Die ersten Einsätze im neuen Jahr in Eschweiler fuhren gegen 0.25 Uhr zwei Rettungswagen der Feuer- und Rettungswache.

Um 1.52 Uhr lief dann die erste Feuermeldung aus Eschweiler ein, und zwar brannte eine Mülltonne im Eingang eines Geschäftes in der Grabenstraße. Mit einem C-Rohr wurde das Feuer schnell durch den Löschzug der Feuerwache abgelöscht. Dank des schnellen Einschreitens konnte ein Übergriff des Feuers auf das Wohn- und Geschäftshauses vermieden werden.

Gegen 2.08 Uhr brannte ein Müllbehälter in der Englerthstraße, welcher ebenfalls mit einem C-Rohr gelöscht wurde. In beiden Fällen liegt vermutlich Brandstiftung vor; die Polizei ermittelt hierzu.

Um 2.41 wurde eine brennende Mülltonne unter einem Carport im Buchenweg gemeldet. Hier hatte das Feuer bereits auf das Dach des Carports übergegriffen. Bei Eintreffen des Löschzuges der Hauptwache sowie des ebenfalls alarmierten Löschzugs Dürwiß hatten Bewohner des Hauses bereits erste Löschmaßnahmen mit Gartenschläuchen eingeleitet, so dass das Feuer schnell mit einem C-Rohr gelöscht werden konnte. Es entstand ein Sachschaden von ca. 2500 Euro.

Bis zum Schichtwechsel war noch der eine oder andere Rettungswageneinsatz zu verzeichnen. Die Einsatzzahlen im Rettungsdienst lagen leicht unter der Anzahl des letzten Jahres. Die insgesamt 29 Einsätze im Rettungsdienst werden teilweise auch an „normalen” Wochenenden gefahren. Erneut wurden in diesem Jahr keine Personen mit Verletzungen durch Feuerwerkskörper ins Krankenhaus gebracht.
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