Eschweiler - Die Melodien erheitern die Patienten

Die Melodien erheitern die Patienten

Von: jope
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Von der Instrumental- und Sangeskunst von Chor und Orchester der Städtischen Musikgesellschaft unter der Leitung von Horst Berretz waren die Bewohner des Senioren- und Betreuungszentrums restlos begeistert. Foto: Peter Hartmann

Eschweiler. „Sie haben mit viel Herz musiziert und uns viele Freude bereitet. Kommen sie bitte im nächsten Jahr wieder!” So verabschiedete Karin Balduin, die Öffentlichkeitsarbeiterin im Seniorenzentrum des Kreises Aachen, schon im letzten Jahr die Chor- und Orchestermitglieder der Städtischen Musikgesellschaft Eschweiler.

Und so kamen die Musiker unter der bewährten Leitung von Horst Berretz natürlich auch diesmal wieder gerne zu ihrem jährlichen Konzert in die Alteneinrichtung an der Johanna-Neumann-Straße.

Vor den anwesenden Zuhörern im Foyer und an den Bildschirmen packten sie einen bunten Frühlingsstrauß frohmachenden Melodien unter dem Motto „Abwechlung erfreut” aus. Das Gleiche wiederholte sich am späteren Abend in der Kapelle des St.-Antonius-Hospitals, wo Geschäftsführer Elmar Wagenbach die musikalischen Botschafter der Stadt Eschweiler begrüßte.

Nach der Orchester-Ouvertüre zu „Dr. Miracle” von Georges Bizet bot der Chor mit Horst Berretz als Klavierbegleiter dem „Geburtstagskind” Robert Schumann zum 200. Wiegenfeste mit dem „Zigeunerleben” eine engagierte und einfühlsame Hommage dar. Chor und Orchester gemeinsam wussten bei der „Barcarole” aus Offenbachs „Hoffmanns Erzählungen”, dem Walzer „An der schönen blauen Donau” und dem Triumphmarsch aus Verdis „Aida” zu begeistern. Bei letzterem lieferte der junge Trompeter Jonas Thelen ein schönes Solo. Denn auch das hat Tradition: Bei den „Doppelauftritten” von Chor und Orchester der Städtischen Musikgesellschaft präsentieren sich deren junge Talente.

Schon zum festen Repertoire gehören zudem die Vokalauftritte der drei Schwestern Verena, Petra und Stefanie Berretz: Sie boten mit „Fly me to the moon” Herzerfrischendes. Verena Berretz, die es beruflich und inzwischen auch privat nach Bergisch-Gladbach „verschlagen” hat, trat zudem mit einem Solo in Erscheinung: Sie fand viel Anerkennung für die Arie „Einer wird kommen” aus der Lhar-Operette „Der Zarewitsch”. Gospelmusik sangen sie schon immer und Filmmusik studieren seit einiger Zeit auch ein: Die Chorsängerinnen und -sänger der Städtischen Musikgesellschaft ließen die schönen Früchte des Probenfleißes vom „Nobody knows the trouble” bis zu Henry Mancinis berühmtem „Moon river” hörbar werden.

Alter und Krankheit bereiten einige Sorgen. Doch die Musiker machten mit ihren Darbietungen den Heimbesuchern und Krankenhaus-Patienten Mut. Und etwas von der aufhellenden „Morgenstimmung” aus der bekannten Peer-Gynt-Suite von Edward Grieg mit dem vom Orchester „gemalten” Sonnenaufgang legte sich dann auch auf die Gesichter der Zuhörer.
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