Eschweiler - Die Liebfrauenschüler setzen ein Ausrufezeichen

Die Liebfrauenschüler setzen ein Ausrufezeichen

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Eschweiler. Am Welttag gegen Kinderarbeit (am kommenden Montag, 12. Juni) setzen Schüler der Liebfrauenschule zusammen mit der Kindernothilfe ein sichtbares Zeichen gegen den Einsatz von Kinderarbeit.

Dafür formieren sie sich zu einem übergroßen Ausrufezeichen. In ganz Deutschland sind Schulen dazu aufgerufen, es den Eschweilern gleichzutun und so auf das wichtige Thema aufmerksam zu machen. Mit der Formierung zum „!“ unterstützt die Liebfrauenschule die bundesweite Aktion der Kindernothilfe „Ein Ausrufezeichen gegen Ausbeutung“, die zum Welttag gegen Kinderarbeit am 12. Juni ins Leben gerufen wurde.

Aktuell müssen nach Schätzungen der Internationalen Arbeitsorganisation weltweit 168 Millionen Jungen und Mädchen arbeiten. Rund die Hälfte von ihnen schuftet unter gefährlichen und ausbeuterischen Bedingungen, zum Beispiel in Steinbrüchen, in Bergwerken oder auf Tabakplantagen.

Im Anschluss an die Aktion findet in der Jahrgangsstufe 8 im Differenzierungskurs Geschichte/ Politik ein Workshop zu Kinderarbeit in Sambia mit einem Kindernothilfe-Mitarbeiter statt: Malte Pfau steht auch als Interviewpartner zur Verfügung, ebenso wie Lehrerin Rita Weiskorn und die Schüler des Kurses.

Als eine der größten Kinderhilfsorganisationen in Deutschland unterstützt die Kindernothilfe benachteiligte Mädchen und Jungen auf ihrem Weg in ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben. Sie fördert 741 Projekte und leistet humanitäre Hilfe.

Zurzeit schützt, stärkt und fördert die Kindernothilfe fast zwei Millionen Kinder und ihre Familien und Gemeinschaften in insgesamt 31 Ländern in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa, um ihre Lebensbedingungen nachhaltig zu verbessern.

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