Eschweiler - Die Junge Union Eschweiler blickt auf bewegte Zeiten zurück

Die Junge Union Eschweiler blickt auf bewegte Zeiten zurück

Letzte Aktualisierung:

Eschweiler. Die Junge Union Eschweiler (JU) hat eine besondere Eigenschaft: „sie ist wahnsinnig gastfreundlich und man fühlt sich sofort wohl bei ihnen“, so Marco Johnen, Vorsitzender JU Bezirksverband Aachen, bei der Mitgliederversammlung der Jungen Union Eschweiler mit Vorstandsneuwahlen im Gasthof Rinkens.

Hendrik Schmitz, CDU Kreisvorsitzender, und Marco Johnen waren sich an diesem Abend einig: sie sind stolz auf das Engagement der JU Eschweiler und arbeiten gerne mit ihnen zusammen. Auch in Zukunft müsse stärker auf die Junge Union gesetzt werden, vor allem im Blick auf die Wahlen 2020.

Zentrale Rolle

Auch Thomas Schlenter, Stadtverbandsvorsitzender, konnte sich dem Lob seiner Vorredner nur anschließen. Als Nachwuchsorganisation spiele die JU eine zentrale Rolle und sie müsse weiter beharrlich und mit Nachdruck Dinge fordern und bewegen. Ein Beispiel hierfür sei, dass aufgrund eines JU Antrages Elektroautos in der gesamten Eschweiler Stadt kostenlos parken dürfen. Zukunftsthemen müssen auch weiterhin von der JU mitgestaltet werden.

Catarina dos Santos, Vorsitzende JU Eschweiler, blickte in ihrem Rechenschaftsbericht auf zwei Jahre zurück, in denen vieles geschafft worden sei. Es gab verschiedene Schwerpunkte wie die Themen Infrastruktur oder auch Jugendpartizipation, auf die man sich konzentriert habe. Wahlkämpfe wurden bestritten, auch wenn diese leider verloren gingen doch wurde bei Wind und Wetter gekämpft.

Es liegen bewegte Zeiten hinter der JU aber auch vor ihnen. Man müsse sich noch mehr dafür einsetzen, dass Jugendliche sich für Politik begeistern und gehört werden. Man müsse mit ihnen sprechen und sie fragen was man verändern kann und nicht den Anschluss zu ihnen verlieren.

Dafür steht auch der neue Vorstand, denn viele der neuen Mitglieder im Vorstand sind um einiges jünger, als die „alten Hasen“ und betrachten die Dinge noch von einem anderen Standpunkt. „Das wird auch in Zukunft helfen, gemeinsam zu arbeiten und neue Ziele zu setzen. Die Mischung aus erfahrenen Mitgliedern und jungem Blut macht es aus, nicht den Anschluss an die Jugend zu verlieren,“ so die Vorsitzende.

Die Mitglieder der JU haben in den letzten Jahren viel gelernt und wissen nun wie man am besten weiterarbeiten könne. Sie sind für jede Lektion dankbar. Catarina dos Santos freut sich auf die nächsten Jahre mit dem neuen Vorstand, um mit Motivation und Engagement weiter zu arbeiten und um Dinge zu streiten, die ihnen wichtig seien. „Wir bleiben weiter unbequem!“, schließt dos Santos ihren umfassenden Rechenschaftsbericht.

Auch Sabine Verheyen, Europaabgeordnete, richtete grüßende Worte an die jungen Leute, die an diesem Abend zahlreich erschienen sind. Sie dankte der JU auch für ihre Unterstützung und machte deutlich wie wichtig das Thema Europa für die Zukunft der Jugend ist, denn ohne die Jugend gäbe es auch keine Zukunft für Europa.

Erasmus und Leonardo

Als Beispiel nannte sie den Brexit, die älteren Leute haben hier für die jüngeren gestimmt, doch diese sind nicht wählen gegangen und aus diesem Grund ist es so ausgegangen, wie es ausgegangen ist. Projekte wie Erasmus oder Leonardo unterstützen junge Leute dabei, zum Beispiel Arbeit in anderen Ländern zu finden und dafür müsse man sich auch weiterhin einsetzen. Junge Leute müsse man in Europa einbringen und sie noch mehr darüber informieren.

Neuer Vorstand gewählt

Dann wurde der neue Vorstand gewählt. Neue und alte Vorsitzende blieb Catarina dos Santos, die auch sofort ankündigte, dass es im Dezember die erste Vorstandssitzung gäbe und dann weitergearbeitet wird. Stellvertretende Vorsitzende sind Verena Dondorf und Jacqueline Winkler, Geschäftsführer bleibt Florian Weyand, seine Stellvertreterin ist Alina Marien und Tobias Schmitz wurde in seinem Amt als Kassierer bestätigt. Das neue Amt des Mitgliederbeauftragen besetzt Christian Dickmeis. Zu den Beisitzen gehören Julia Bach, Noah Bach, Tim Bündgens, Lars Hautvast, Thomas Paszenda, Max Rinkens, Siegfried Suthau und Lilli Wilhelms.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert