Die Hompeschstraße wird im Frühjahr Baustelle

Von: pan
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Die Fahrbahn bröckelt schon länger, auch der Kanal aus dem Jahr 1940 muss dringend saniert werden: Im kommenden Jahr rollen die Bagger auf der Hompeschstraße an. Foto: Patrick Nowicki

Eschweiler. Anfang des kommenden Jahres sollen der Kanal, die Beleuchtung und die Fahrbahn der Hompeschstraße erneuert werden. Zwar zeigt die Fahrbahndecke schon seit langem Risse und Schlaglöcher, aber der Hauptsanierungsgrund ist nicht auf den ersten Blick sichtbar.

 Die Kanäle stammt aus den Jahren 1904 und 1940. Bei einer Untersuchung mit einer Kamera wurde deutlich, dass die Leitungen eine Vielzahl starker Schäden aufweisen. Dort ist also dringender Handlungsbedarf.

Unerwartet kommt die Baumaßnahme nicht, denn die Hompeschstraße ist Bestandteil des Abwasserbeseitigungskonzeptes, das die Stadt der Bezirksregierung vorgelegt hat. Es sieht vor, dass 2017 die Arbeiten dort beginnen. Allerdings soll nur der südliche Abschnitt der Hompeschstraße, also die etwa 140 Meter lange Strecke zwischen Kaiser- und Bismarckstraße komplett saniert werden.

Dort befinden sich Gehwege und Straßendecke in einem schlechten Zustand. Die Schwarzdecke kann laut Verwaltung „mit wirtschaftlich vertretbarem Aufwand nicht mehr instand gesetzt werden“. Für den Abschnitt zwischen Kaiser- und Martin-Luther-Straße sei eine solche grundlegende Sanierung nicht erforderlich. Nach aktuellem Planungsstand bleibt es auch nach dem Umbau bei 21 Parkplätzen auf den beiden Straßenabschnitten. Als Straßenlaternen werden die inzwischen einheitlichen LED-Standardleuchten die von 1959 stammenden Lampen ersetzen.

Die Stadtverwaltung rechnet mit Kosten in Höhe von 350.000 Euro für die Straßenerneuerung und -beleuchtung. Für etwa 360.000 Euro soll der Kanal saniert werden. Zudem kalkuliert die Stadtverwaltung mit 109.000 Euro für die Hausanschlüsse. Während die Kanalarbeiten über die Kanalgebühren finanziert werden, sind bei der grundlegenden Straßensanierung mit Beleuchtung auch Anwohnerbeiträge zu zahlen. Deren Höhe will die Stadt bei einer Bürgerversammlung erläutern. Als Termin ist derzeit der Donnerstag, 27. Oktober, vorgesehen.

Ohnehin handelt es sich bei den jetzt bekannt gewordenen Plänen um einen „derzeitigen Planungsstand“. Die von Bürgern vorgeschlagenen Änderungen werden zur endgültigen Beratung noch eingearbeitet. Liegt die Entscheidung vor, werden die Arbeiten ausgeschrieben. Unmittelbar nach Karneval sollen die Baufirmen loslegen. Die Stadtverwaltung schätzt die Bauzeit auf 90 Tage, rechnet also damit, dass vor den nächsten Sommerferien alles erledigt ist.

Als erster Bauabschnitt soll zunächst die südliche Hompeschstraße angepackt werden. Derzeit geht man in der Verwaltung davon aus, dass eine Vollsperrung während der Arbeiten erfolgen muss. Für Rettungsfahrzeuge und direkte Anlieger will man in Absprache Lösungen finden. Details wollen die beteiligten Ämtern zu einem späteren Zeitpunkt klären.

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