Die HipHop-Schlacht auf der Tanzfläche im Jugendtreff

Von: jlm
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Los geht‘s: Viele gucken zu und feuern an, wenn die jungen Tänzer um Jugendtreff „Check In“ zum „Battler“ antreten. Foto: Julia Meuser

Eschweiler. Zahlreiche Jugendliche beweisen ihr tänzerisches Können in sogenannten „Battles“. Dort demonstrieren sie ihre Leidenschaft zum Tanz und stecken alle um sie herum mit dem Tanzfieber an. So manch einer ist gar nicht mehr zu stoppen, selbst in den Pausen ist die Tanzfläche gefüllt.

Dies war der Fall, als im Jugendtreff „Check In“ das dritte Tanz-Battle, veranstaltet von der Mobilen Jugendarbeit, stattfand. Für die richtige Musik sorgte wie auch bei den letzten Partys DJ Daronbeats Karma. Jeder Jugendliche ab dem 12. Lebensjahr war eingeladen, an diesem tänzerischen Wettkampf teilzunehmen.

Beim Vorentscheid hatte jeder der insgesamt 28 Teilnehmer die Möglichkeit, innerhalb von genau 30 Sekunden der Jury seine tänzerische Begabung zu beweisen. Die Jury bestand in diesem Jahr aus den erfahrenen Tänzern Moon, Deko und Miracle, die für einen spannenden und fairen Tanz-Battle sorgten. Sie bewerteten jeden einzelnen Tänzer mit Punkten und bestimmten so, wer in die „Battles“ durfte. Danach tanzten die Besten um den Einzug in das Viertelfinale, das Halbfinale und das Finale. Getanzt wurden Stile wie HipHop, aber auch das „Popping“.

„HipHop ist nicht einfach nur ein Tanz. Es ist eine Bewegung und eine Sprache, mit der die Jugendlichen kommunizieren können“, erklärt Miracle, einer der Juroren. Der HipHop basiere auf vier Säulen, nämlich dem Tanz, dem Rap, dem DJ und dem Graffiti. „Die Jugend soll gefördert und von der Straße weggeholt werden. Hier können sie sich bewegen und ihrem Tanz freien Lauf lassen“, fügt er hinzu.

Und auch Nicole Hillemacher, mobile Jugendarbeiterin, scheint zufrieden: „Die Idee, solch eine Veranstaltung ins Leben zu rufen, kam von den Jugendlichen. Viele tanzen gerne und fragten, ob man nicht einmal solche Tanz-Battles veranstalten könnte. Ihr Ziel dabei war, neue Tänzer kennen zu lernen, sich inspirieren zu lassen, oder auch aus anderen Jugendlichen so Tänzer zu machen. Das besondere solcher Veranstaltungen ist einfach, dass sie von Jugendlichen für Jugendliche sind“, sagt sie.

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