Eschweiler - Die Heimbach-Bruderschaft steht kurz vor dem Aus

Die Heimbach-Bruderschaft steht kurz vor dem Aus

Von: fe
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Sie wurden in der letzten Versammlung der Heimbach-Bruderschaft Röhe/Bergrath für Verdienste um ihrer Wallfahrtsorganisation geehrt: Albert Krings, Sibille Mainz und Hans Spies (von links). Nicht auf dem Bild, aber ebenfalls geehrt: Kassiererin Marianne Mombartz. Foto: Fritz Schuster

Eschweiler. Zum vorerst letzten Mal trafen sich am 8. Oktober die Mitglieder der Heimbach-Bruderschaft Röhe/Bergrath. Die Bruderschaft ist derzeit ohne Leitung und soll deshalb ruhen, bis sich jemand findet, der bereit ist, die Aufgabe des Präfekten zu übernehmen.

Die Bruderschaft, ein Zusammenschluss der Pilger aus den Stadtteilen Röhe und Bergrath, veranstaltete bisher alljährlich im Juli eine zweitägige Fuß-Wallfahrt zur „Schmerzhaften Mutter Gottes“ in Heimbach. Das ist eine alte Tradition.

In ihrer Satzung hat sich die Heimbacher Bruderschaft 1852 Eschweiler-Röhe, in der sich Pilger aus ganz Eschweiler – vornehmlich aus Röhe, Bergrath, Hehlrath und St. Jöris – zusammengefunden haben, verpflichtet, in jedem Jahr eine Wallfahrt nach Heimbach zu organisieren.

Wie Fritz Schuster von der Heimbach-Bruderschaft mitteilte, hat die Pilger-Vereinigung derzeit keinen Präfekten. Der bisherige Leiter, Hartmut Kirst aus Röhe, wurde während der jüngsten Wallfahrt am 8. Juli in Heimbach feierlich verabschiedet.

Ein Nachfolger für die Organisation und Geschäftsführung der Bruderschaft habe sich trotz intensiver Suche nicht gefunden. Deshalb werde die Bruderschaft nun vorerst ruhen.

Nach einem Gottesdienst mit Pater Jos Hermanns am 8. Oktober setzten sich die Mitglieder der Heimbach-Bruderschaft im Versammlungsraum des Jugendheims Bergrath ein letztes Mal zusammen.

Dabei wurden auch mehrere Mitglieder geehrt, die sich um die Bruderschaft und die Wallfahrten verdient gemacht haben. Marianne Mombartz und Sibille Mainz haben lange als Kassiererinnen gewirkt. Albert Krings war 1. Brudermeister und Vorbeter, Hans Spies hat viele Jahre lang auf den Pilgerwegen nach Heimbach das Kreuz getragen.

Die Tradition der Heimbach-Wallfahrten wird in Eschweiler jetzt noch von zwei weiteren Bruderschaften hoch gehalten. Es sind die Bruderschaft von St. Michael, deren Wallfahrt regelmäßig im September stattfindet, und die Heimbacher Bruderschaft der Gemeinden St. Wendelinus Hastenrath und St. Cäcilia Nothberg von 1804, die immer in der Oktavwoche Anfang Juli nach Heimbach zieht.

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