Eschweiler-Hehlrath - Die Hehlrather jubeln ihren Majestäten zu

Die Hehlrather jubeln ihren Majestäten zu

Von: zsa
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Schützenkönig Franz Mankowski (2. v.r.) und seine Königin Nicole Redlich zogen am Sonntag gemeinsam mit den Königsadjutanten Peter Redlich (l.) und Peter Eiselein (r.) sowie ihrer St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft durch Hehlrath. Foto: Sandra Ziemons

Eschweiler-Hehlrath. Das Wetter ließ für Ende Mai zwar leider doch etwas zu wünschen übrig, aber dies störte die St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Eschweiler-Hehlrath nicht. Schließlich war nun ihr großes Schützenfest-Wochenende gekommen.

Von Freitagabend bis Montagnachmittag wurde beinahe ununterbrochen im Festzelt auf dem alten Schulhof in Hehlrath durchgefeiert.

Bereits zu Beginn des Schützenfestes konnten sich die St.-Sebastianus-Schützen über mehr als 300 Besucher bei ihrem „Marksman Festival“-Disco-Abend am Freitag freuen. Zu Livemusik der Eddy-Schmidt-Band wurde ausgiebig bis in die Nacht getanzt. Weiter ging es am Samstagabend mit einem Umzug durch den Ort, der Kranzniederlegung auf dem Ehrenfriedhof und dem anschließenden Schützball mit großem Zapfenstreich im Festzelt. Im feierlichen Rahmen wurden dann auch Schützenkönig Franz Mankowski, seit eineinhalb Jahren auch Geschäftsführer der Bruderschaft, und seine Königin Nicole Redlich gekrönt. Zur Unterhaltung traten die Blue Dance Girls der KG Lätitia Blaue Funken Weisweiler auf.

Der Sonntag begann in aller Frühe mit dem Wecken durch den Spielmannszug Bergrath. Nach dem Abholen der Fahne und des Königspaares ging es zur heiligen Messe in die Pfarrkirche. Von dort aus war es wiederum nur ein Katzensprung zurück zum Festzelt zum Frühschoppen. Nach ein paar Stunden Ausruhen holten die Schützen ihr Königspaar Franz Mankowski und Nicole Redlich abends wieder zum großen Festzug durch den Ort ab.

Obwohl der Umzug aufgrund des eher schlechten Wetters etwas kürzer ausfiel, zeigten die Schützen auf der Schwarzwaldstraße eine schöne Parade vor ihrem Königspaar und vielen begeisterten Zuschauern am Straßenrand. „Wir hatten noch Glück mit dem Wetter, wir hatten schon befürchtet, dass es sehr viel regnet“, sagte der glückliche Schützenkönig Franz Mankowski.

Angeführt wurde der Umzug vom Hehlrather Nachwuchs auf bunt geschmückten Fahrrädern und Tretrollern. Neben vielen festlich gekleideten Paaren ihrer eigenen Bruderschaft wurden die St.-Sebastianus-Schützen auch von den befreundeten St.-Georgius-Schützen aus St. Jöris und der St.-Blasius-Schützenbruderschaft Kinzweiler begleitet. Auch eine Abordnung der KG Ulk Hehlrath zog mit. Für das klingende Spiel sorgten die Spielmannszüge Bergrath und Hehlrath sowie das Trommler- und Pfeiferkorps Kinzweiler.

Im Anschluss an den Festzug wurden die Schützen bereits von vielen Gästen im Festzelt zum Königsball erwartet. Der erste Tanz des Abends gebührte dabei dem Königspaar. Nach einem kleinen Ständchen des Spielmannszugs Hehlrath begann der Ball. Natürlich durfte auch die traditionelle Aufführung der Ritterkreuzträger der Schützenjugend nicht fehlen – diese führten diesmal einige Sketche auf. Und wieder wurde getanzt bis in den frühen Morgen. Nach nur wenigen Stunden Schlaf ging es am Montagmorgen nochmals zur heiligen Messe für die Verstorbenen und Lebenden in die Pfarrkirche und danach zur Kranzniederlegung auf den Friedhof, bevor erneut ein feierlicher Frühschoppen im Festzelt stattfand. Hier hatten sich wie immer auch die Schützenfrauen etwas zur Unterhaltung ihrer Männer und aller Gäste ausgedacht.

Nach dem Motto „Nach dem Fest ist vor dem Fest“, bereiten die St.-Sebastianus-Schützen bereits ihr nächstes Event vor. Dies wird ein Spanferkelessen am 18. Juli sein und ebenfalls auf dem alten Schulhof an der Velauer Straße stattfinden. In lockerer Atmosphäre können alle Interessierten ein leckeres Spanferkel vom Grill genießen, das Schützenbruder und Koch Peter Eiselein zubereiten wird. Zu dieser Veranstaltung laden die Schützen jetzt bereits herzlich ein.

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