Eschweiler - Die Geschenke alleine machen nicht glücklich

Die Geschenke alleine machen nicht glücklich

Von: na
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Die Kinder des Kurses „Musik
Die Kinder des Kurses „Musik macht Spaß” machten ihrem Namen alle Ehre. Foto: Nils Aßmus

Eschweiler. Bunt präsentierte sich das traditionelle Adventskonzert der Evangelischen Kirchengemeinde Eschweiler in der Dreieinigkeitskirche. Unter der Leitung von Kantor Gerhard Behrens war das Programm des besinnlichen Kirchenabends in diesem Jahr nämlich besonders vielfältig.

Mit Johan Sebastian Bachs „Nun komm, der Heiden Heiland” eröffnete die Gemeinde das traditionelle Konzert gemeinsam, bevor Pfarrer Dieter Sommer sich mit seiner ersten weihnachtlichen Lesung besonders an die Kinder wandte.

Mit der Geschichte von einem Kind, dass jedes Jahr zum Weihnachtsfest von seinen Eltern mit Geschenken geradezu überhäuft und trotzdem nicht glücklich wurde, weil es sich nichts mehr als Liebe und Zuneigung wünschte, fesselte er nicht nur die jüngeren Kirchenbesucher. Die in der Geschichte wunderbar verpackte weihnachtliche Moral beschrieb so treffend den aktuellen Zeitgeist, dass sie die stimmungsvolle Grundlage für das anschließende Konzert legte.

Die Kinder des Kurses „Musik macht Spaß” unter der Leitung von Elke Frohmann erfreuten die Gemeinde mit den Liedern „Es ist für uns eine Zeit angekommen” und „Dicke rote Kerzen”. Ein „Licht im Advent” entzündeten die Schüler der Klasse 4b der Evangelischen Grundschule Stadtmitte nicht nur gesanglich, sondern auch mit Kerzen in den Händen.

Im Anschluss erfüllten die Stimmen des Vocalensembles und der Trinity Gospel Company die Dreieinigkeitskirche. Mit Stücken von Felix Mendelssohn Bartholdy und David Willcocks begannen die Musiker ihr Adventsprogramm und luden ihre Zuhörer bei Liedern wie „Oh Bethlehem, du kleine Stadt” zum Mitsingen ein.

In seiner zweiten weihnachtlichen Lesung erzählte Pfarrer Dieter Sommer erneut eine Geschichte, in der es um den großen Geschenkerausch zu Weihnachten ging, der einem Ehepaar die Sicht für die eigentliche Bedeutung des Festes nahm. Dieter Sommer predigte dabei keineswegs mit dem sprichwörtlich erhobenen Zeigefinger, sondern brachte die Zuhörer mit seiner Geschichte an mehreren Stellen sogar zum Schmunzeln und überließ der Gemeinde es, selbst die Schlüsse zu ziehen.

Stücke von Michael Prätorius, Jakob Gippenbusch, Heinrich Schütz und Wolfgang Amadeus Mozart bescherten dem Konzert eine besinnliche Stimmung, und das aus England stammende „O come, all ye faithfull”, eigens für das Adventskonzert von Gerhard Behrens arrangiert, lud alle zum Mitsingen ein.

Mit drei Choralsätzen von Bach, „Mighty Wonder” von Bob Chilcott sowie „Freu dich Erd und Sternenzelt” von Kantor Gerhard Behrens selber komponiert, steuerte das Konzert auf sein Ende, an dem mit „Night of Silence (Stille Nacht)” das wohl bekannteste Weihnachtslied stand, zu.
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