Die Fortuna will ganz oben angreifen

Von: tob
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Trotz einer Vorbereitung mit vielen Verletzten will Fortuna Weisweiler in der Kreisliga B um die Meisterschaft mitspielen. Foto: Tobias Röber

Eschweiler-Weisweiler. Die Saison hat noch gar nicht begonnen, da spricht Weisweilers Trainer Frank Löhr bereits von einer „schwarzen Serie“ und gar von einer verheerenden Vorbereitung“. Damit meint er aber nicht den sportlichen Misserfolg, sondern das Pech seiner Elf, die bereits viele Verletzte zu beklagen hat, einige von ihnen fallen noch längere Zeit aus. Gut, dass die Fortuna mit einem 23-Mann-Kader in die neue Spielzeit geht.

Mit „gemischten Gefühlen“ blickt Löhr auf den Start am Sonntag. Von einigen Konkurrenten wird Weisweiler gerne zu den Favoriten gezählt. Frank Löhr ist da etwas vorsichtiger. Bis zu zehn Verletzte beklagte er zeitweise in den vergangenen Wochen, dazu kamen – wie bei allen Vereinen – natürlich auch Spieler, die im Urlaub waren. Auch zum Saisonstart muss Löhr vier Stammspieler ersetzen. Marcel Jesse, Stefan Filster und Osman Özgen fallen noch länger aus, auch Daniel Brück, der sich das Handgelenk gebrochen hat, steht erst in einigen Wochen wieder zur Verfügung. Stefan Rüttgers zog sich in der Vorbereitung einen Außenbandriss zu.

Es gab aber auch Lichtblicke, etwa, dass Sascha Jesse wieder ins Training eingestiegen ist. Für seine Spieler hat der Trainer viel Lob übrig: „Die Spieler, die da waren, haben immer sehr gut mitgezogen.“ Zur guten Gemeinschaft trug auch ein erstmals abgehaltenes Trainingslager bei: Drei Tage lang war der Fortuna-Tross in der Eifel. „Das war eine rundum gelungene Sache“, betont Löhr. „20 Spieler waren dabei, auch die Verletzten. „Wir haben sehr gut trainiert, aber wir haben in der Vorbereitung kein Spiel komplett bestritten“, sieht Frank Löhr doch noch einige Fragezeichen.

Die Resultate in der Vorbereitung waren dementsprechend auch nicht zufriedenstellend. So schied die Mannschaft bei der Stadtmeisterschaft im Waldstadion früh aus. Allerdings hätte Löhr gerne gesehen, wenn die Fortuna komplett angetreten wäre. Er glaubt, dass man dann Lohn hätte Paroli bieten können.

Die Kreisliga B hält er „für eine sehr starke Liga“, in der es ausgeglichen zugehen wird. „Ich glaube nicht, dass eine Mannschaft ohne Niederlage durchgehen wird.“ Trotz der nicht ganz so guten Vorbereitung sieht Löhr sein Team oben in der Tabelle. „Wir können uns mit jeder Mannschaft messen. Wir wollen oben mitmischen und um die Meisterschaft mitspielen“, sagt Löhr.

Optimistisch ist er auch wegen des großen und qualitativ ausgeglichenen Kaders. Es habe sich bei vielen Mannschaften in den vergangenen Jahren gezeigt, dass der Kader nach der Winterpause doch sehr dünn sei. Das soll den Fortunen nicht passieren, und aus diesem Grund wurde personell nachgerüstet. „Unser Kader ist jetzt groß und ausgeglichen. Jetzt können die Spieler ihre Chance nutzen und die Verletzten verdrängen“, baut Löhr Druck auf. In der Vorsaison habe die Mannschaft ihr Potenzial nicht konstant abgerufen. Das soll sich jetzt ändern.

Probleme wegen des großen Kaders sieht er nicht. „Ich schöpfe gern aus dem Vollen“, betont der Trainer, der Aufwind im Verein feststellt. „Wir stellen drei Seniorenmannschaften. Als 1. Mannschaft wollen wir vorangehen und für positive Schlagzeilen sorgen.“ Die erste Möglichkeit dazu gibt es am Sonntag. Für die Fortuna geht es dann mit einem Lokalduell los. Weisweiler tritt bei FV Eschweiler an. Um 15 Uhr ist Anstoß am Wetterschacht.

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