Die Erbsensuppe fließt wieder in Strömen

Von: na/thd
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Der Alde jeht, der Nöje es do
Der Alde jeht, der Nöje es do: Norbert Weiland (rechts) übergab den Präsidentenstab der KG Lustige Reserve an seinen Sohn Thomas. Foto: Nils Aßmus

Eschweiler. Wenige Tage vor dem „Elften im Elften” ging es in den Eschweiler Sälen am Wochenende karnevalistisch hoch her.

Im Burghof eröffnete die KG Ulk Oberröthgenihre Session. Vor dem traditionsreichen Erbsensuppeessen sorgten noch Tanzmariechen Janine Kronenburg und die Showtanzgruppe der KG Ulk für Unterhaltung. Ihre musikalische Visitenkarte gaben „De Klütteblöser” der KG Lätitia Blauen Funken Weisweiler ab.

Sowohl das Männerballett „Tatas Hergenrath” aus Belgien, wie auch Mario Francois von der königlichen KG Kelmis als „Der Kohlebur” stimulierten die Lachmuskeln der Gäste. Mit Musik der „Brass-Els-Kapelle” von der Eefelkank Hastenrath und der Gastgesellschaft KG Nothberger Burgwache näherte man sich Mitternacht, ehe der Gardetanz der „Shining Dance Stars” den Abend abrundete.

In der „Delio-Arena” im Haus Flatten beging die KG Lustige Reservezeitgleich ihre Sessionseröffnung. Zu feiern gab es allerdings nicht nur den Startschuss in die Fünfte Jahreszeit. Nach vier Jahrzehnten als Präsident übergab Norbert Weiland an diesem Abend die Insignien der Präsidentschaft an seinen Nachfolger. Sein Sohn Thomas Weiland wird die Gesellschaft als neuer Präsident durch die Session führen.

Nach der Begrüßungsrede durch das neue Oberhaupt begann die Sessionseröffnung mit Tänzen der Tanzmarie Sarah Jungbluth und der „Reservistenwache”. Nach dem Auftritt des Trommler- und Spielvereins Baesweiler servierten die Reservisten die traditionelle Erbsensuppe. Jonas Wintz von den „Bösen Buben” versetzte anschließend den Saal in eine ausgelassene Stimmung für das Tanzpaar Cindy Jumpertz und Andreas Oleff, die ihrer Karnevalsgesellschaft schwungvoll alle Ehre machten.Daran knüpfte die Showtanzgruppe der KG Lustige Reserve nahtlos an und übergab der Husarentanzgruppe „De Burgmüsjere” das Zepter.

Den Abschluss des Programms bildete die Musikgruppe „De Kröetsch”, die der karnevalistische Hochstimmung zur Sessionseröffnung noch einmal einen Höhepunkt bescherten. Anschließend durfte jeder tanzen - zur Musik von Michael Kremer .

Auch die KG Laetitia Blaue Funken Weisweilerließen den Startschuss zur Session ertönen. In der Festhalle Weisweiler erwartete die Karnevalsjecken ein hochkarätiges Programm.

Als Eisbrecher strapazierte Peter Deutschle „in der Bütt” die Lachmuskeln seiner Zuhörer mit seinem Humor. Das Weisweiler Tanzkorps „De Höppe-Kröetsch” verschlug den versammelten Jecken einige Male mit seiner unglaublichen Akrobatik den Atem. Restlos begeistert und in bester Feierlaune begrüßte die Festhalle die „Inde­singers” und hielt sich bei der Rede von „Dä Blötschkopp” den Bauch vor Lachen. Die Blue Dance Girls wirbelten im Anschluss über die Bühne. Die Trompeter „Die Weisweiler” gaben stimmungsvoll den Ton an, ehe Guido Cantz die Karnevalsbühne betrat. Anschließend sorgte das Tanzkorps „De Höppemötzjer” dafür, dass die Stimmung euphorisch blieb.

Dann wurde bis nach Mitternacht geschunkelt und gesungen: Die Räuber krönten den Abend.Präsident Karl-Heinz Kamm durfte sich mit seinem Kommandanten Lothar Kerinnis und dem neuen Ehrensenator der blauen Funken, Gerd Tirok, in diesem Jahr auch über zahlreiche Ehrungen freuen.Brunhilde und Manfred Pchalek gratulierten sie zur 40-jährigen Mitgliedschaft. Doris Römer gehört sogar 50 Jahre der Gesellschaft an. Schon seit 60 Jahren hält Heinz Weber der KG Laetitia Blaue Funken die Treue. Pia Neumann und Horst Felber erhielten als Auszeichnung den Goldenen Stern der Blauen Funken

Die KG Kirchspiel Lohngab ein Stelldichein in der Gaststätte Alt-Lohn. Zu einer ordentlichen Sessionseröffnung gehören natürlich auch jede Menge Gäste und befreundete Karnevalsgesellschaften. Aus diesem Grund hatte unter anderem die KG Teuflische Jecke mit ihrem Präsidenten Thorsten Fuchs den weiten Weg aus Stolberg angetreten. Auch mit von der Partie waren die Klee Oepe Jonge, „De jecke Bure vam Patterehof” und die Mädchenband „Rurwürmer” aus Düren. Allerdings gab es neben der neuen Session noch etwas ganz besonderes zu feiern: Das Tanzpaar Jessica Hellenbrand und Jürgen Sachadä freute sich über elf gemeinsame Jahre. Aus diesem Anlass trug die ganze Gesellschaft den Jubiläumsorden mit ihren Namen darauf.

Auch beim 35. Damenabend der KG Rote-Funken-Artillerie Eschweilerzeigten die Frauen des Vereins, dass sie den Männern in nichts nachstehen. Diese frenetische Ausgelassenheit hätte auch perfekt zu einer Hüttengaudi in den Alpen gepasst. Das Motto „Aprés-Ski-Party” machte seinem Namen trotzdem alle Ehre. Leni Dohmen moderierte standesgemäß in Lederhosen und führte durch ein Programm, das keine Wünsche offen ließ.

Den Anfang machte direkt ein Mann. Jürgen B. Hausmann brachte die Arena ordentlich zum Lachen und versprühte „trotz der 18 Grad Celsius draußen und der Vorahnung, an Rosenmontag wird das erste Mal gerillt”, eine Menge Lust auf Fastelovend. Im Anschluss tanzten die Funken-Frauen selbst einen Schneemanntanz. Dieser Tanz entwickelte sich zum ersten Höhepunkt des Abends, als Wolfgang Petry, Micky Krause und DJ Ötzi auf der Bühne standen. Oder waren es doch nur verkleidete Frauen? Darüber konnte bei der anschließenden Erbsensuppe diskutiert werden, bevor die KG Nothberger Burgwache ihren ersten Ausmarsch im Jahr feierte.

Die Tanzgruppe aus Röhe zeigte ebenfalls einen gekonnten Auftritt. Die Stattgarde Colonia Ahoi brauste mit ihrer Besatzung durch die Delio-Arena.

Leni Dohmen und Beate Kück alias Agathe und Marie erhielten für ihr Zwiegespräch lauten Applaus, bevor die Herren des Vereins einen kurzen Besuch abstatteten. Präsident Hubert Deutz nutzte gleich die Gelegenheit, um Susanne Braun und Agnes Schneider mit dem Damenorden der KG Rote-Funken-Artillerie auszuzeichnen. Zum Schluss heizten Stabelsjeck den Damen noch einmal mächtig ein.
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