Die Eifelstraße als äußerst schwierig zu überwindendes Hindernis

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SPD-Mitglieder schauten sich die Verkehrssituation an der Eifelstraße an.

Eschweiler-Bohl. Die Eifelstraße – ein äußerst schwierig zu überwindendes Hindernis für viele Bürger. Zumindest empfinden das einige. Der SPD-Ortsverein Süd hat sich vor Ort ein Bild gemacht und spricht sich für Tempo 30 und eine Sanierung der Brücke über den Riffersbach aus.

Es ist 18 Uhr und der Berufsverkehr sucht sich seinen Weg durch die Eifelstraße in Höhe Volkenrath. Der SPD-Ortsverein Süd hat sich zu einem Ortstermin mit SPD-Bundestagskandidat Detlef Loosz aufgemacht und der Anlass wird schnell klar. Die Eifelstraße dort zu überqueren, wo 50 Kilometer pro Stunde angezeigt sind, gleicht einem Abenteuer. „Wer in Volkenrath wohnt und über den Ostpreußenweg zur Holzbrücke möchte, der muss schon geschärfte Sinne haben“, beschreibt der SPD-Ortsvereinsvorsitzender Peter Gartzen die Verkehrssituation.

Morgens sind es die Kinder aus Volkenrath auf dem Weg zur KGS Bohl, deren Sicherheit den Sozialdemokraten Kopfzerbrechen bereitet, tagsüber und abends gilt die Sorge älteren Menschen, die ihren Einkauf beim Supermarkt erledigen möchten. Und einen Vorschlag, das zu ändern, hat die SPD auch parat. Eine Verlängerung der Tempo-30-Zone ein Stück über den Ostpreußenweg hinaus soll es richten. Martin Peters, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Städteregionstag Aachen: „Optimal, aber baulich schwierig, wäre eine Querungshilfe. Aber auch die Tempo-30-Zone ein Stück weit zu verlängern, würde schon deutlich mehr Sicherheit für die Volkenrather bedeuten.“

Das sieht beim Ortstermin auch der Landtagsabgeordnete Stefan Kämmerling ein. „Eine Landesstraße ist grundsätzlich auch zur Aufnahme überörtlicher Verkehre gedacht. Tempo 30 ist darum die Ausnahme, nicht die Regel. In diesem Falle aber wäre eine Verlängerung der bestehenden Tempo-30-Zone bis einige Meter hinter den Ostpreußenweg angemessen. Die Sicherheit für querende Fußgänger würde deutlich gesteigert, und die Auswirkung auf den fließenden Verkehr sind aus meiner Sicht gering“, so Kämmerling.

Gartzen will nun die Stadtverwaltung bitten, die Möglichkeiten für die Ausweitung der Zone 30 auszuloten, und Kämmerling hat zugesagt, das Ansinnen beim Landesbetrieb Straßen NRW zu unterstützen.

Einmal vor Ort widmete sich der SPD-Ortsverein Süd dann gleich noch der Holzbrücke über den Riffersbach. Das Problem hier: Die längs verlaufenden Holzplanken haben der Witterung Tribut zollen müssen und stehen mehrere Zentimeter auseinander.

Problem mit Rollatoren

Für Fußgänger ist das kein Problem. „Aber“, so Ortsvereinsvorsitzender Peter Gartzen, „ältere Menschen mit Rollatoren, Eltern mit dem Kinderwagen und Fahrradfahrer haben hier sehr wohl ein Problem.“ Die Reifen bleiben schlicht und einfach stecken. Auch hier wollen die Genossen initiativ werden und die Stadtverwaltung ersuchen, kurzfristig Abhilfe zu schaffen.

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