Die 30 schwersten Kilometer Eschweilers

Von: ran
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Der Startschuss ist gefallen: Die besten Duathleten, darunter der spätere Sieger Daniel Mannweiler (vorne, 3. v. r.), nehmen die 30 Kilometer in Angriff. Foto: Andreas Röchter

Eschweiler. 30 Kilometer können äußerst lang sein. Vor allem, wenn man gegen den „inneren Schweinehund” ankämpfen muss. 380 Sportler nahmen am Sonntagmorgen beim „2. Dachser Duathlon am Blausteinsee” den Kampf auf.

Somit registrierten die Verantwortlichen des Ausrichters Marathon-Club Eschweiler im Vergleich zur Premiere im vergangenen Jahr gleich die doppelte Anzahl an Meldungen.

Um 10.15 Uhr erfolgte der erste Startschuss, der die Duathleten, die nach eigener Einschätzung für die Distanz von 5,4 Kilometer Laufen, 21 Kilometer Radfahren und noch einmal 3,6 Kilometer Laufen länger als 1:25 Stunden benötigen würden, auf die Strecke schickte. Eine Dreiviertelstunde später sprinteten dann die „Cracks” los wie die Feuerwehr.

Im Ziel durfte dann Daniel Mannweiler vom SSF Bonn die Arme hochreißen. Er bewältigte die Strecke in 1:04:47 Stunden und distanzierte damit seinen schärfsten Verfolger Lukas Engelbert (TVE Netphen) um 1:36 Minuten. Platz drei belegte Gunnar Keitzel vom DLC Aachen, der nach 1:06:33 Stunden die Ziellinie überquerte. Schnellster Indestädter war wie im Vorjahr Achim Quadflieg. Der Duathlet des SC Delphin verteidigte seinen Stadtmeistertitel mit der Zeit von 1:09:48 Stunden, die in der Gesamtwertung Rang 18 bedeutete.

Bei den Damen gab Beate Görtz vom ASV Köln, amtierende Weltmeisterin in ihrer Alterskalsse W40 über die Iron-Man-Triathlonstrecke, der Konkurrenz in 1:11:01 Stunden das Nachsehen. Biggi Linnartz eroberte in 1:27:48 Minuten den Titel der Stadtmeisterin.

„Heute hier zu starten, war ein Traum. Fantastisches Wetter und vor allem kein Schwimmen”, zeigte sich Beate Görtz beim Interview mit Moderator Clemens Sandscheper, der mit Renndirektor Patrick Thevis die Zuschauer immer auf dem Laufenden hielt, Sekunden nach dem Zieleinlauf begeistert. Ähnlich hatte sich wenige Minuten zuvor Herren-Sieger Daniel Mannweiler geäußert: „Ein tolles Rennen. Kompliment auch an Lukas Engelbert, der eine sehr starke Leistung abgeliefert hat. Leider ist ihm auf der Radstrecke ein Missgeschick passiert, als er einmal falsch abgebogen ist”, zeigte er sich als fairer Sportler.

Schon auf der ersten Laufstrecke gehörten die beiden im Ziel Erstplatzierten zu einer vierköpfigen Spitzengruppe. Nach 18:13 Minuten ging es auf die Radstrecke, die Daniel Mannweiler in 33:27 Minuten bewältigte und damit für die Vorentscheidung sorgte. Auf den abschließenden 3,6 Kilometern, für die er 13:07 Minuten benötigte, ließ sich der Bonner die Butter nicht mehr vom Brot nehmen.

Achim Quadflieg ging das Rennen auch offensiv an und stieg nach 19:26 Minuten als Zwölfter auf sein Rennrad. Zäh verteidigte der Ausdauerathlet dort seine gute Platzierung. Die 21 Kilometer lange Radstrecke absolvierte er in 35:18 Minuten. Den dritten Abschnitt, wiederum in Laufschuhen, bewältigte er in 15:04 Minuten, um wenig später, genau wie Biggi Linnartz, die Glückwünsche von Bürgermeister und Schirmherr Rudi Bertram entgegenzunehmen.

„Die 30 schwersten Kilometer von Eschweiler” haben also zum zweiten Mal gehalten, was man von ihnen erwartet. Doch aller guten Dinge sind drei, vier, fünf...

Die Sieger und Platzierten im Überblick

Gesamtergebnis Herren:

1. Daniel Mannweiler (SSF Bonn) 1:04:47 Std.

2. Lukas Engelbert (TVE Netphen) 1:06:23 Std.

3. Gunnar Keitzel (DLC Aachen) 1:06:33 Std.

Gesamtergebnis Damen:

1. Beate Görtz (ASV Köln) 1:11:01 Std.

2. Kerstin Würges (ASV Köln) 1:14:08 Std.

3. Kathrin Mannweiler (SSF Bonn) 1:14:38 Std.

Stadtmeisterschaft Herren:

1. Achim Quadflieg (SC Delphin) 1:09:48 Std.

2. Karsten Vogel (RSV Düren) 1:09:57 Std.

3. Franz-Josef Lürken (SC Delphin) 1:11:08 Std.

Stadtmeisterschaft Damen:

1. Biggi Linnartz 1:27:48 Std.

2. Gabi Ellinghoven (Germ. Dürwiß) 1:34:08 Std.

3. Claudia Schiewe (SC Delphin) 1:35:29 Std.

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