„Die 10 Kilometer von Dürwiß“: Ein Volkslauf, der gleichzeitig Volksfest ist

Von: tob
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Mehr als 550 Teilnehmer machten sich am Abend auf die Strecke über zehn Kilometer durch Dürwiß. Foto: Tobias Röber
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Schnell unterwegs: die Inlineskater sind seit vielen Jahren ebenfalls fester Bestandteil der „10 Kilometer von Dürwiß“. Foto: Tobias Röber
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Super Stimmung: Partys am Streckenrand machen den Volkslauf zu einem ganz besonderen Ereignis. Foto: Tobias Röber
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Hingucker: Auch eine Sebamed-Flasche nahm am Lauf durch Dürwiß teil. Foto: Tobias Röber
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Angefeuert wurden sie von vielen Zuschauern, zum Beispiel diesem Quintett an der Martinstraße. Foto: Tobias Röber
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Schon früher am Tag waren die Kinder am Start - die meisten hatten jede Menge Spaß. Foto: Tobias Röber

Dürwiß. An Szenen wie folgender erkennt man, was für ein – Achtung Wortspiel – Selbstläufer der Volks- und Straßenlauf „die 10 Kilometer von Dürwiß“ geworden ist: Samstagabend. 20.57 Uhr. Ein paar Schlachtenbummler haben ihren Platz direkt an der Laufstrecke immer noch nicht aufgegeben.

Der „Aufräumtrupp“ des Ausrichters SV Germania Dürwiß fährt mit Traktor samt Anhänger vor, um die Straßensperren einzusammeln und wird von den Zuschauern mit lauten „Alaaf“-Rufen begrüßt. Da lässt sich die Wagenbesatzung nicht bitten und ruft laut zurück. Danach lachen alle. Tausende Menschen am Straßenrand und Hunderte auf der Strecke machten die Veranstaltung auch am Samstag wieder zu einem vollen Erfolg.

Der guten Laune taten auch die paar Regentropfen zwischendurch keinen Abbruch. Wenn der Volkslauf ansteht, dann ist überall beste Stimmung angesagt. Mehr als 700 Sportler machten sich auch in diesem Jahr auf die verschiedenen Strecken: Die Jüngsten legten 200 Meter zurück, die Inlineskater und Teilnehmer des Hauptlaufs am Abend zehn Kilometer.

Los ging es am frühen Nachmittag mit den Kleinsten. Schon Zweijährige machten sich auf die Socken, Pardon: kleinen Laufschühchen. So vertraten Marie Daun, Mira und Liya Ergin, Mia Kleiner, Ella Leugers, Lunis Claßen, Jonas Lamm, Lemar Hintzen und Jonas Schmitz die Altersklasse der Zweijährigen. Es war einfach herrlich anzusehen, mit welchem Elan sie sich auf den Weg machten. Getoppt wurden sie aber noch von Anolen Rockers. Er nahm mit einem Alter von nicht einmal einem Jahr teil.

Richtig stolz konnten aber natürlich auch einmal mehr die Senioren auf ihre Leistungen sein. Älteste Teilnehmerinnen waren Maria Bertram (70 Jahre alt), Eva Wilczek (71), Rosemarie Brzostowicz (72), Elsbeth Schäfer (75) und Helga Miketta mit gar 76 Jahren.

Bei den Männern waren mit Wojciech Brzostowicz, Dieter Kuhlemann und Wilhelm Trottenberg gleich drei 75-Jährige am Start. Dazu gesellten sich noch Peter Mergelsberg (77) sowie Josef Becker und Ulrich Heise, die mit 79 Jahren die ältesten Teilnehmer waren.

Mit Abstand die meisten Teilnehmer stellte das Team Lichtblicke, das stolze 67 Läufer in die Rennen schickte.

Vorne im Feld wurde es auch dieses Mal so richtig schnell. Mohamed Reoha Maarouf vom ASV Köln siegte mit einer Zeit von 31:24 Minuten vor Noureddine Mansour, der nach 31:51 Minuten die Ziellinie überquerte. Dritter wurde Martin Heuschen (Aachener TG), der drei Sekunden nach Mansour ankam. Schnellster Eschweiler war Patrick Vonderhagen vom ausrichtenden Verein, der als 13. ins Ziel kam und 35:03 Minuten benötigte. Damit hatte er auch Anteil daran, dass es der Ausrichter in der Mannschaftswertung der Männer auf Platz drei schaffte. Markus Breuer und Patrick Kahnert, der auch im Jedermannlauf über vier Kilometer vorne mit dabei war, gehörten ebenfalls mit zum Team. Bei den Frauen kam die Frauenmannschaft des Marathon-Clubs Eschweiler auf Platz vier. Gabi Zimmermann, Petra Gebauer und Gabi Ellinghoven-Krüger steuerten die besten Zeiten bei.

Schnellste Frau über die zehn Kilometer war Christl Dörschel von der SG Wenden in 36:41 Minuten vor Irene Winkermann (Aachener TG, 38:23) und Laura Laermann (Mönchengladbacher LG, 38:56).

Bei den Bambini hatten am Nachmittag Ellen Neuburg (Team Lichtblicke) und Tom Vogel vom SCB Laurenzberg die Nase vorn. Bei den Mädchen U8 ging der Sieg nach Stolberg, dahinter folgte ein Quartett des SV Germania Dürwiß mit Lina Groß, Sita Rütters, Julia Schnapka und Sofia Abbadi. Bei den Jungen U8 hatte Can Güldenberg vom SC Berger Preuß die Nase vorn. Lukas Mandelartz (Team Lichtblicke) kam auf Platz drei. Bei den Schülerinnen U10 gab es einen weiteren Podestplatz für eine Eschweiler Läuferin: Anna Katzenbach (SV Germania Dürwiß) wurde Zweite. Ihre Vereinskameradinnen Eva Kastenholz und Julia Müller kamen bei den Schülerinnen U16 auf die Plätze zwei und drei.

Weitere Podestplätze für Inde-städter heimsten in den verschiedenen Läufen und Altersklassen ein: Verena Dondorf, Felix Schlösser, Fabian Wings, Patrick Kahnert, Sandra Rütters, Petra Gebauer, Helene Kohlen, Maria Bertram, Manfred Müllejans und Patrick Von- derhagen.

Natürlich wurde wie seit vielen Jahren nicht nur gelaufen. Auch die Inlineskater düsten durch Dürwiß. Schnellster Eschweiler war Friedel Dickmeis.

Ein Lob und Dankeschön gab es natürlich an die vielen fleißigen Helfer und die Sponsoren um Schirmherr Horst Raumbau, ohne die das Event nicht möglich wäre.

Schon jetzt darf man sich auf den 4. August 2018 freuen: Dann steht die 35. Auflage der „10 Kilometer von Dürwiß“ auf dem Programm.

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