Eschweiler - Dickicht am Feld: Gassi-Gang wird zum Problem

Dickicht am Feld: Gassi-Gang wird zum Problem

Von: pan
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Kämpft sich durchs Dickicht: Terrier San auf dem zugewachsenen Wirtschaftsweg. Foto: Patrick Nowicki

Eschweiler. Für einige Hundefreunde in St. Jöris ist der Gassi-Gang mit ihrem Schützling alles andere als entspannt: Entweder müssen sie über eine befahrene Straße gehen oder sich durchs Dickicht kämpfen.

Der Wirtschaftsweg am Ende der Merzbrücker Straße wird nämlich seit Monaten nicht mehr gemäht. Und zuständig fühlt sich niemand: „Ich habe mehrfach bei der Stadtverwaltung angerufen, bisher ist nichts geschehen“, sagt Josef Güldenberg.

Der St. Jöriser wird regelmäßig von verärgerten Nachbarn angesprochen, ob er nicht seine Kontakte ins Rathaus nutzen könne. Güldenberg war schließlich Mitglied des Stadtrates. Die Hundehalter im Osten von St. Jöris gelangen ohne größere Umwege nur über den zugewucherten Weg ins freie Feld. Alle anderen Wege werden mit Autos befahren oder zählen zum nahe gelegenen Golfplatz. In den vergangenen Jahren gab es noch keinen Grund zur Beschwerde, aber „in diesem Jahr kümmert sich keiner um den Weg.“

Güldenberg hat dafür nur Kopfschütteln übrig: „Viele Menschen beschweren sich zurecht über Hundehaufen auf den Gehwegen, aber man muss den Hundehaltern auch die Möglichkeit geben, in die Natur zu gelangen.“

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