Deutsch-polnisches Familienfest zum Länderspiel

Von: ran
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Polnisch-deutsches Familienfest im Zeichen des Fußballs: Guido Esser wurde von Adam und Nathalie sowie durch Michael und Bartek (v. l.) freundschaftlich in die Zange genommen. Foto: Andreas Röchter
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Eschweiler. Fußball verbindet über Grenzen hinweg! Jüngstes Beispiel war das Länderspiel Deutschand gegen Polen in Frankfurt, das im Hause des Hehlrather Sportfreunde-Urgesteins Guido Esser, seiner polnischen Frau Elka und Sohn Alexander geradezu sehnsüchtig erwartet wurde. Schließlich hatte sich familiärer Besuch angesagt, der sowohl aus dem östlichen Nachbarland, als auch aus Großbritannien anreiste.

Nathalie und Adam führte der Weg aus Warschau nach Eschweiler, der gebürtige Lubliner Michael lebt im englischen Birmingham und der Wohnort von Bartek ist London. Anlässlich des EM-Qualifikationsspiels gastierte das Quartett nun in der Indestadt, von wo aus es am Freitagmorgen mit Bus und 26 Insassen, darunter unter anderem Äu Lersch, in Richtung Main ging.

„Trotz aller Sympathien für die Familie schlägt mein Herz für die deutsche Nationalmannschaft“, machte Guido Esser, der von seinem Vater Jack mit dem Fußballvirus infiziert wurde, allerdings kurz vor der Abfahrt unmissverständlich klar. Cousin Michael, der einst in der vierten polnischen Liga als Mittelfeldstratege agierte, hielt jedoch unerschrocken dagegen und traute seiner Elf zumindest ein Remis zu.

Am späten Abend, nach 90 abwechslungsreichen und durchaus spannenden Minuten, hatten die gastgebenden Kicker und deren Fans mit 3:1 die Nase vorne. Dies tat aber auch der guten Laune auf polnischer Seite (fast) keinen Abbruch. Denn nach der Niederlage der Schotten in Georgien haben sowohl die polnische als auch die deutsche Mannschaft beste Chancen, sich auf direktem Weg für die EM in Frankreich im kommenden Jahr zu qualifizieren.

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