Deutsch-polnischer Schüleraustausch praktiziert Gemeinsamkeit

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Machten auch dem Rathaus ihre
Machten auch dem Rathaus ihre Aufwartung: Schüler aus dem polnischen Ruda Slaska und der Eschweilerb Gesamtschule ließen sich vom Technischen Beigeordneten Hermann Gödde (6. v.r.) über neue Entwicklungen in der Indestadt informieren. Foto: Heinrich Schmalen

Eschweiler. Zum neunten Mal fand der deutsch-polnische Schüleraustausch zwischen der Waldschule Gesamtschule Eschweiler und der polnischen Zespól Szkól Ogólnoksztalcacych N° 2 aus dem schlesischen Ruda Slaska statt.

17 polnische Schülerinnen und Schüler und ihre beiden Lehrerinnen waren für einen achttägigen Gegenbesuch zu Gast in deutschen Gastfamilien. Der Austausch wurde freundlicherweise unterstützt vom Deutsch-Polnischen Jugendwerk.

Positive Atmosphäre

Nach einer langen, anstrengenden Busfahrt wurden die polnischen Gäste samstags von ihren deutschen Gastgebern empfangen. Der Rest des Wochenendes stand zur freien Verfügung, viele besuchten das Stolberger Stadtfest.

Am Montagvormittag wurden die polnischen Gäste dann von Marlene Rüland, der stellvertretenden Schulleiterin der Waldschule, traditionell mit Brot und Salz begrüßt. Musikalisch wurde die Begrüßung vom Chor der Waldschule unter Leitung von Gisela Freialdenhoven und Hubert Mörkens unterstützt. Nach dem Kennenlernen und der Besichtigung der Schule besuchten die Austauschschüler den Unterricht ihrer Gastgeber und nahmen auch gemeinsam das Mittagessen in der Mensa der Waldschule ein. So war von Beginn an eine positive Atmosphäre geschaffen, und am Rande des Programms organisierten die Schüler eigenständig eine Vielzahl von Unternehmungen und Treffen, wie beispielsweise Besuche des Aachener September-Specials.

Das offizielle Besuchsprogramm hatten Isolde Steffens und Heinrich Schmalen zusammen mit den polnischen Lehrerinnen Irena Boguslawska und Malgorzata Stygienko ausgearbeitet. Am Dienstag führte eine Exkursion zum Haus der Geschichte in Bonn.

Schifffahrt zum Drachenfels

Neben der neu gestalteten Dauerausstellung: „Unsere Geschichte. Deutschland seit 1945” schlug vor allem die interaktive Sonderausstellung „Mit 17 ... Jung sein in Deutschland” die Jugendlichen in den Bann. Später konnte das Beethovenhaus und die City von Bonn besichtigt werden, und als krönenden Abschluss gab es eine Rhein-Schifffahrt zum Drachenfels und nach Königswinter.

Nach dem schulischen Vormittag stand am Mittwoch die Besichtigung der Aachener Altstadt an. Lehrer Ralf Sistermann führte die Gäste fachkundig zum Aachener Dom und ließ das europäische Zentrum zur Zeit Karls des Großen lebendig werden.

Am Donnerstag stand der Nationalpark Eifel auf dem Programm, mit dem die Gesamtschule eine Kooperation pflegt. Bei sonnigem Wetter ging es mehrere Stunden per pedes durch den Nationalpark, unter der Leitung einer freundlichen, sachkundigen Rangerin. Die Wanderung klang entspannt aus mit einer Bootsfahrt auf dem Staubecken Heimbach.

Am Freitag gab es dann den schon traditionellen Empfang bei der Stadtverwaltung Eschweiler. In Vertretung für den Bürgermeister Rudi Bertram stellte diesmal der Technische Beigeordnete Hermann Gödde die Stadt Eschweiler unter dem Motto: „Immer in Bewegung” vor. Als Highlight hatte er einen Segel-Törn für alle auf dem Blausteinsee organisiert, ein besonderes Erlebnis, an das alle gern zurückdenken.

Tränen beim Abschied

Am Freitagabend stieg die traditionelle Abschiedsparty: Der Wettergott war gnädig, und so wurde bei Isolde Steffens draußen und drinnen zünftig Abschied gefeiert. Unter den Gästen waren auch viele Kollegiumsmitglieder, so etwa die Abteilungsleiterin I, Petra Beckmann, und die ehemalige Abteilungsleiterin III, Brigitte Gelderie.

Am Samstag hieß es dann Abschied nehmen. Wie immer bei den Besuchen flossen auch diesmal reichlich Tränen - ein sicheres Zeichen für einen gelungenen Austausch.

Viele Partnerschüler werden im nächsten Jahr in Polen wieder zusammen sein, um Europas Zukunft weiter zu gestalten.
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