Der Zusammenhang zwischen Zeit, Leben und Liebe

Von: kaba
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Der Unterstufenchor überzeugte das Publikum mit vielen Darbietungen. Foto: Katja Bach

Eschweiler. Was ist Zeit? Wie nutzen wir sie? Was bedeutet sie für uns? Welchen Zusammenhang haben Zeit, Leben und Liebe? Diese und viele weitere Fragen zum Thema Zeit stellten sich die Schülerinnen und Schüler des Städtischen Gymnasiums, die unter dem Titel „Kinder, wie die Zeit vergeht“ Bilder, Texte, Musik und Gedanken präsentierten.

In der gut besuchten Aula herrschte eine erwartungsvolle Stimmung, bevor dann Punkt 18.30 Uhr das Licht ausging und die Bühne erleuchtet wurde. Schulleiter Winfried Grunewald begrüßte die Gäste und weckte die Vorfreude auf ein abwechslungsreiches Abendprogramm: „Ich habe bei den Proben bereits einiges zu sehen und zu hören bekommen und muss sagen, dass mich vieles sehr begeistert hat.“

Absolute Lebensfreude

Und das tat es dann auch bei der Aufführung. Mit Charme und Gedanken, die zum Nachdenken anregten, führten Bianca Buschinger und Georg Langen durch das vielfältige Programm. Den Anfang machte der Unterstufenchor, und mit einer beeindruckenden Inszenierung standen am Ende des zweiten Liedes alle Chorgruppen gemeinsam auf der Bühne. Die Chormitglieder gaben abwechselnd viele bekannte, aber auch weniger bekannte Stücke zum Besten.

Ein besonderes Highlight war der Auftritt der Oberstufenband, die mit dem Unterstufenchor im Rücken Max Giesingers Lied „80 Millionen“ zum Besten gab, bei dem man absolute Lebensfreude und Spaß an der Musik spüren konnte. Auch einige ehemalige Schüler fanden den Weg zurück auf die Bühne ihrer alten Schule.

„Es war schon immer so, dass Schüler auf dieser Bühne Musik gemacht haben. Die Musik verbindet uns“, erklärte Bianca Buschinger, bevor Diana Gabriel und Thorsten Müller im Duett überzeugten, Amin Afify und Michael Heidmann die Bühne rockten und die Ehemaligen Tim Schroif am Klavier und Martin Graff am Saxophon das Publikum gemeinsam mit Ef-Schüler Robin Schroif am Kontrabass auf eine instrumentale musikalische Reise entführten.

Für eine positive Überraschung sorgte auch die Klassenband „Moonlight“ der 7c, die Ed Sheerans „Photograph“ gefühlvoll und in tollem Zusammenspiel präsentierte, wobei auch die musikalische Begleitung von den Kindern absolut stimmig war. „Mich hat besonders die „Christel von der Post“ beeindruckt“, erklärte Wilfried Berndt, der stellvertretende Bürgermeister. Denn hinter diesem Stück verbarg sich eine Oper, die von Jeanne Jansen aus der Q1 überzeugend präsentiert wurde.

Doch es war nicht nur die Musik, die an diesem Abend im Fokus stand. Immer wieder präsentierte der Vokalpraktische Kurs selbstgeschriebene Stücke zum Thema Zeit und auch kurze Theaterstücke und bekannte literarische Texte fanden den Weg auf die Bühne.

In der Pause konnten die Gäste dann auch die Kunstausstellung zum Thema begutachten und so entstand Stück für Stück ein stimmiges Gesamtkonzept, bei dem es um die Zeit, ihre Beziehung zum Leben, zur Liebe und zur Musik ging und das nicht nur Zeitvertreib war, sondern zum Nachdenken anregte.

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