Der Wildwuchs ist der Knackpunkt

Von: mic
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Was auf den ersten Blick wie grünes Idyll wirken mag, erfreut die Anwohner rund um den Markt in Nothberg gar nicht: Bernd Hanke (links) und SPD-Ratsherr Jakob Bündgen ärgern sich über das bis zu einem Meter hohe Unkraut. Foto: Michael Cremer

Eschweiler. In Nothberg lässt es sich gut leben. Dennoch liegt auch hier einiges im Argen, und das zum Teil seit Jahren. Genauso lange bemüht sich SPD-Ratsherr Jakob Bündgen schon um einige Verbesserungen in seinem Stadtteil, die meist mit relativ wenig Aufwand zu bewerkstelligen wären.

Einer der Knackpunkte ist der Nothberger Markt. Anwohner Bernd Hanke spricht auch für seine Nachbarn, wenn er sagt, dass der Platz ungepflegt sei. Und damit meint er vor allem den Wildwuchs - Unkraut, das an der dem Omerbach zugewandten Seite sogar bis zu einem Meter hoch steht und prächtig gedeiht. Er bestätigt den Eindruck von Jakob Bündgen, dass die WBE-Wirtschaftsbetriebe den Markt in diesem Jahr erst ein einziges Mal in Ordnung gebracht hätten, und zwar im Mai. „Früher ist das mindestens zweimal im Jahr gemacht worden”, sagt Bündgen. Wenn sich niemand melde, geschehe gar nichts.

Jetzt, wo der Herbst Einzug gehalten hat, wird ein weiteres Problem sichtbar: Die beiden Laubcontainer an der nahe gelegenen Brückenstraße, sagt Bernd Hanke, reichten bei weitem nicht aus. „Nach einmal Laub fegen sind die voll.” Abhilfe könnten mehr Container oder häufigeres Leeren schaffen.

Seit Jahren setzt sich Jakob Bündgen auch für eine teilweise Umgestaltung des Nothberger Kreuzes ein, die gerade für ältere oder behinderte Menschen große Erleichterung schaffen könnte. Rollstuhlfahrer und Fußgänger, die auf einen Rollator angewiesen sind, haben dem Stadtverordneten wieder und wieder ihren Ärger über das holprige Pflaster am Schnittpunkt von Hüchelner und Heisterner Straße kundgetan.

Selbst, wer hier einen Kinderwagen schiebt, habe Probleme, sagt eine ältere Dame, die ganz in der Nähe wohnt und am Stock geht; der einzige Weg zur Bushaltestelle an der Heisterner Straße führt genau über den kleinen, gepflasterten Platz. „Die Steine sind eine Katastrophe”, sagt sie. Demnächst gehe es nicht mehr ohne Rollator. „Daran”, sagt sie, „darf ich gar nicht denken.”

Jakob Bündgen hatte vor Jahren schon vorgeschlagen, das Pflaster auf einem Streifen, gut einen Meter breit, herauszunehmen und durch eine ebene Decke aus Gehwegplatten zu ersetzen. Ein Erfolg seiner Bemühungen war zum Greifen nahe. Der SPD-Ratsherr: „Es gab bereits eine entsprechende Haushaltsstelle, doch die ist wieder gestrichen worden.”
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