Der Weltmeister der Rottweiler-WM heißt: Cid vom Rottberg

Von: Tobias Röber
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Dmitry Dudukin und sein Hund Cid vom Rottberg standen ganz oben auf dem Treppchen. Francesco R. Jachelini mit Sid von Hohenbeilstein wurde Zweiter und Artur Opretzka holte mit Dasko vom Löwenzahn Platz drei. Foto: Tobias Röber
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Packenden Hundesport bekamen die Zuschauer am Samstag und Sonntag im Dürwisser Sportpark am See geboten.
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Stimmungsvolle Siegerehrung: Dafür sorgte nicht zuletzt das Musikkorps der Freiwilligen Feuerwehr.
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Ohne sie geht nichts: Die Helfer bei der Rottweiler-Weltmeisterschaft.

Eschweiler-Dürwiß. René Külzer war am späten Sonntagnachmittag sichtlich zufrieden. Konnte er auch, ging die Rottweiler-WM doch zu Ende und alle Verantwortlichen zogen ein positives Fazit. Külzer und sein Team von der Bezirksgruppe Eschweiler des Allgemeinen Deutschen Rottweiler-Klubs (ADRK) hatten die Weltmeisterschaft im Dürwisser Sportpark am See ausgerichtet und den rund 1000 Zuschauern spannenden sowie hochklassigen Hundesport beschert.

54 Hunde und ihre Halter nahmen an der Weltmeisterschaft teil, die zum zweiten Mal in Deutschland stattfand. Die Teilnehmer kamen aus Italien, Weißrussland, Spanien, Russland, Ungarn, Schweden, den USA, den Niederlanden und Deutschland.

In drei verschiedenen Kategorien werden die Hunde getestet: Fährte (A), Unterordnung (B) und Schutzdienst (C). Bei der Fährte legt der Fährtenleger eine Spur, meistens auf einer Wiese oder einem Acker, die nach einer abgelaufenen Zeit vom Hund erschnüffelt werden muss. Je nach Länge der Zeit, die die Spur ruht, ist es schwieriger sie zu riechen. Dieser teil wurde nicht im Sportpark am See absolviert, sondern auf Feldern und Wiesen rundherum.

Ziel des Training in der Unterordnung ist es, dass der Hund mit und ohne Leine dem Hundeführer freudig folgt und alle Übungen, wie „Sitz“, „Platz“ und „Steh“ aus der Bewegung schnell und korrekt entsprechend den Prüfungsordnungen ausführt.

Befehl des Besitzers

Der Schutzdienst lehrt dem Hund in extremen Situationen immer noch auf sein Herrchen zu hören. Der Trieb des Hundes wird hier, soweit wie möglich, ausgebildet. Er lernt verschiedene Befehle, wie das Überprüfen einen Reviers, das Verbellen von Personen und auch den Angriff auf Personen auf Befehl des Besitzers. Dem Hund wird hier nur das Beißen in den Schutzärmel beigebracht und nicht auf andere Körperteile oder lebensgefährliche Bereiche.

Nach zwei Tagen stand der verdiente Sieger fest: Dmitry Dudukin aus Russland und sein Hund Cid vom Rottberg gewannen den Titel in den Kategorien A und B und auch den Gesamt-Weltmeistertitel mit 290 von 300 möglichen Punkten. Stephan Weber mit Bullweih vom Schandpfahl siegte in der Abteilung C, für einen Platz auf dem Podest in der Gesamtwertung reichte es jedoch nicht. Platz zwei ging an Francesco R. Jachelini mit Sid von Hohenstein (281 Punkte). Dritter wurde Artur Opretzka mit Dasko vom Löwenzahn. Das Duo schaffte es auf 277 Punkte.

Fachkundiges Publikum

Ausrichter René Külzer zog ein durchweg positives Fazit. „Es ist super gelaufen. Wir haben zwei Tage lang spannenden Hundesport gesehen, und wir hatten ein äußerst faires und fachkundiges Publikum.“ Bei der Siegerehrung erhielt René Külzer die Ehrengabe des ADRK als Dank für seine Verdienste. Und natürlich jede Menge Applaus.

Neben den 54 Startern konnten die Zuschauer am Samstag den Nachwuchs begutachten. Der 16-jährige Lars Kamp aus Moers und die 14-jährige Svenja Viehof aus Duisburg zeigten zwei beeindruckende Vorstellungen. „Damit wollen wir zeigen, dass auch Jugendliche vor einem so großen Publikum eine tolle Vorstellung bieten können“, erklärte René Külzer.

Als Anerkennung für die gezeigten Leistungen, erhielt jeder Teilnehmer bei der Siegerehrungszeremonie eine Urkunde und ein Tafel als Andenken.

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