Der SV St. Jöris will oben mitspielen

Von: ran
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Ambitioniert: Oben mitspielen und den Rückstand zur absoluten Spitze im Vergleich zum Vorjahr verringern, lautet die Zielsetzung von B-Ligist SV St. Jöris.

Eschweiler. Nach Platz sechs in der Spielzeit 2014/2015 verbesserte sich der SV St. Jöris in der vergangenen Saison auf einen guten 4. Platz in der Kreisliga B, Gruppe 1. Einem komplett misslungenen Start ließ die Mannschaft von Trainer Wilfried Lisowski eine deutliche Steigerung folgen und avancierte mit 122 erzielten Treffern zum torgefährlichsten Team der Liga.

Allerdings betrug der Rückstand auf Meister SC Berger Preuß in der Abschlusstabelle satte 20 Punkte. Dieser große Abstand zur Spitze soll in der am kommenden Wochenende beginnenden Punktspielrunde, die der SV St. Jöris mit einem Auswärtsspiel beim VfR Forst eröffnet, bevor eine Woche später die Heimspielpremiere gegen den SV Breinig III erfolgt, verringert werden.

„Wir haben in der jüngeren Vergangenheit unter Beweis gestellt, dass wir über eine gute Mannschaft verfügen und stellen unsere Möglichkeiten keinesfalls unter den Scheffel“, erklärt Co-Trainer Rudi Bittins. Allerdings muss der amtierende Hallenstadtmeister mit den Vereinswechseln von Alexander Seferings (Fortuna Weisweiler) und Maik Engelhardt (TuS Langerwehe) den Weggang von zwei Spielern verkraften, die in der vergangenen Saison zu den Leistungsträgern gehörten.

„Die beiden zu ersetzen, wird nicht einfach. Doch wir sind zuversichtlich, dass unsere Neuzugänge dazu in der Lage sind“, blickt Rudi Bittins vorsichtig optimistisch nach vorne, ohne die Augen vor vermeintlichen Schwächen zu verschließen. „Kommen wir ins Rollen, sind wir stark. Allerdings neigt die Mannschaft dazu, in gewissen Situationen den Faden komplett zu verlieren.“

Ein Beispiel dafür sei die 1:4-Niederlage gegen Rhenania Eschweiler im Viertelfinale der Stadtmeisterschaft, bei der der SV St. Jöris mit einer 1:0-Führung in die Pause ging.

Generell mache aber auch die Neueinteilung der Kreisliga B, die indestädtischen Mannschaften spielen nun in der Gruppe 2, eine Einschätzung vor Saisonbeginn schwierig. „Wir hatten beim 1:0-Pokalsieg in Lammersdorf am vergangenen Sonntag erstmals Kontakt zu einem Ligakonkurrenten aus der Eifel. Und der Gegner erwies sich wie erwartet kampfstark und unbequem zu spielen“, erwartet Rudi Bittins so manchen harten Kampf, dem sich der SV aber stellen werde.

„Wir wollen oben mitspielen und vor allem den Rückstand zur Spitze gering halten. Wie weit es schließlich nach oben geht, müssen wir abwarten.“ Im „Buschfunk“ würden vor allem Borussia Brand und der FC Stolberg hoch gehandelt. „Wir sehen aber nicht zuletzt in Rhenania Eschweiler eine fußballerische Bereicherung der Liga. Und wir tun dies unabhängig von unserer Niederlage bei der Stadtmeisterschaft.“

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