Der SV St. Jöris gewinnt den Königsbenden-Cup

Von: vr
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Nach packendem Finalfight lagen sie sich schließlich in den Armen: Königsbenden-Cup-Titelverteidiger SV St. Jöris und sein Finalgegner SG Eschweiler. Foto: Volker Rüttgers

Eschweiler. Mit dem ältesten aller Fußballhallenturniere endete die Budenzauber-Saison im indestädtischen Fußballkalender am Sonntag und der SV St. Jöris konnte nach der verpassten Titelverteidigung bei der Stadtmeisterschaft mit der Titelverteidigung des Königsbenden-Cups einen gelungenen Abschluss in der Halle feiern.

Nach der knappen 0:1-Gruppenspielniederlage dürften die St. Jöriser im Endspiel am späten Sonntagnachmittag gegen die Eschweiler SG ein Dejá-vu gehabt haben, als in der 3. Minute Adrian Tolaj das runde Leder in den Kasten von Keeper Ulrich Herzog bugsierte. In einem offensiven Schlagabtausch mit insgesamt 11:10 Torschüssen wehrte sich der Titelverteidiger nach Kräften, traf die Torlatte des Gegners gleich doppelt und kam in der 9. Spielminute mit einem sehenswerten Distanzschuss in die linke untere Ecke von Mike Lisowski zum verdienten Ausgleich.

Beide Teams zeigten in der Folge ein ausgeglichenes Spiel, so dass das Neunmeterschießen die Entscheidung über den Turniersieg um den 28. Köngisbenden-Cup herbei führen musste. Hier waren die St. Jöriser die glücklicheren Schützen, Kevin Gulbas Neunmeter brachte schließlich die Entscheidung zur Titelverteidigung (5:4).

Während Turnierausrichter FV Eschweiler, Falke Bergrath, GW Mausbach, die 2. Mannschaft von Stadtmeister Berger Preuß und Rhenania Eschweiler nicht über die Vorrunde hinaus kamen, hatte Alemannia Mariadorf dem späteren Turniersieger St. Jöris einen harten Fight beim 2:3 im Halbfinale geliefert. Im Neunmeterschießen um den 3. Platz reichten die Kräfte der Mariadorfer dann nicht mehr, sie unterlagen Rhenania Lohn mit 3:5.

Nach den jüngsten Unsportlichkeiten bei einigen Fußballhallenturnieren zeigten sich die Kicker am Sonntag in der Eichendorffhalle von ihrer sportlich fairen Seite. Schiedsrichter Klaus Frohn, Sven Pagen, Dennis Jansen und Dirk Welters mussten nicht einmal eine Karte zeigen und sieben Zeitstrafen sind bei insgesamt 24 Spielen ebenfalls eine sehr erfreuliche Quote.

Entsprechend zufrieden zeigten sich FV Eschweilers Vorsitzender Herbert Kinzel und Geschäftsführerin Elke Schäfer, die dem Organisationsteam um Guido Hark und den vielen freiwilligen Helfern am Sonntag in der Eichendorffhalle ein herzliches Dankeschön aussprachen.

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