Der neue Stern leuchtet orange

Von: vr
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Premiere gelungen, Band zufrie
Premiere gelungen, Band zufrieden. „Doc” Stefan Frank, Marcus Rothkranz, Gero „Die Axt” Schmidt-Kärst, „Mr. Tom” Lammertz, Guido Lowis und „Ricky” Fons (von links) waren mit der Präsentation ihres erste Albums „Zosammestonn” sichtlich Foto: Volker Rüttgers

Eschweiler. „Hätt dat Feeber dich jepack, danz met Puddelrüh em Tak!” Die Textzeile aus ihrem Song „Komm mit auf die Piste” stand sinnbildlich für das, was jüngst im Talbahnhof geschah: Über 250 Fans hatte das „Puddelrüh”-Fieber gepackt, sie ließen die Präsentation des ersten Albums ihrer Lieblingsband zu einem ganz besonderen Konzert werden.

Sie singen über „et Levve vun Kindheit aan bes hück”, über „Leev Caroline” und „Schatzepaav”, über das „Kribb´le em Buch”, über „dinge Nohber” und „de Famillisch”, also über all die kleinen und großen Dinge, die das Leben ausmachen. Und damit singen „Puddelrüh” ihren Fans aus der Seele, die dies bereits in der jüngeren Vergangenheit mit der Wahl zum Sieger des „NettFiere Talentwettbewerbs 2011” des AKV und von „center.tv” sowie beim „Loss mer singe”-Wettbewerb 2011 quittiert haben.

Am Freitagabend war es dann endlich soweit: die Senkrechtstarter der vergangenen Karnevalssession präsentierten über 250 Fans im aus allen Nähten platzenden Talbahnhof ihr erstes Album „Zosammestonn” und probten kurzerhand die neuen Songs mit ihrem Publikum für die kommende Session ein.

Absolute Textsicherheit hatte dieses natürlich bei dem größten Hit von „Puddelrüh”, „Schatzepaav”, das der erste von insgesamt sieben Titeln auf der CD ist. Einem lang gehegten Wunsch ihrer Fans sei die Band nun auch endlich nachgekommen, so Front- mann Marcus Rothkranz, und hat „die beste Version seit Neil Diamond” von „Sweet Caroline”, in „Puddelrühisch” natürlich „Leev Caroline”, im Studio eingespielt. Als „Mr. Tom” alias Tom Lammertz am Keyboard „Komm mit auf Piste” swingte, schnippte der ganze Saal mit und auch das Lied über das bunte Leben („Dinge Film”) hat Ohrwurmcharakter.

So richtig austoben konnten sich die Gitarristen „Doc” Stefan Frank und Gero „Die Axt” Schmidt-Kärst beim Paul-Rodgers-Cover „Alles klar”, bei dem die Band auch ihre Rock-Tauglichkeit unter Beweis stellte.

Mit dieser musikalischen Vielfalt ausgestattet, unterstützt von einer felsenfesten Rhythmusabteilung mit Guido Lowis am Bass und „Ricky” Fons am Schlagzeug, und ihrem charismatischen Sänger Marcus Rothkranz, der immer wieder die Nähe zu seinem Publikum sucht, kann es für „Puddelrüh” nur in eine Richtung gehen: „Noh vürre”. Und die Slade-Hymne „My Oh My” funktioniert auch in der „Puddelrüh”-Version „Zosammestonn”, als gewünschte Zugabe bereits am Freitag mit Hitgarantie ausgestattet.

Dank ihrer Freunde „Labbes on Drickes” von den Roten Funken, die vor dem Auftritt und in der Pause für den ultimativen Technik- und GEMA-Check sorgten sowie des „center.tv”-Moderators David Lulley war der ersten CD-Präsentation von „Puddelrüh” ein würdiger Rahmen gegeben, natürlich ganz in schwarz-orange, so wie der neue Stern am Eschweiler Fastelovends-Himmel leuchtet.
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