Der Major mit dem Blues im Blut erobert Bahnhof

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Klaus „Major” Heuser ist ein
Klaus „Major” Heuser ist einer der bekanntesten deutschen Gitarristen: Der Mann mit dem Hut war jahrelang die musikalische Triebfeder von BAP.

Eschweiler. „Blues meets Rock - Die BAP-Gitarre!” heißt es am Mittwoch, 9. November, im Talbahnhof. Richard Bargel & Klaus „Major” Heuser stehen ab 20 Uhr auf der Bühne.

Richard Bargel & Klaus „Major” Heuser sind die Men In Blues - Legends In Concert.

Beide Musiker verbindet eine Seelenverwandtschaft, eine auf gleichem Musikverständnis basierende Liebe zum Blues. Ihre Musik zeichnet sich durch Mut zum kreativen Zusammenspiel aus, zu spontanen Improvisationen, mit denen sie sich gegenseitig von einem Höhepunkt zum anderen treiben.

Alles geschieht auf der Basis gegenseitigen Respekts, keiner muss mehr etwas beweisen. Sie können mit ihrer Musik Atmosphäre schaffen, Spannung erzeugen, im richtigen Moment einen einzelnen Ton erklingen lassen der eine Gänsehaut erzeugt, oder eine musikalische Explosion hervorrufen, die das Publikum von den Stühlen reißt.

Das Repertoire umfasst viele Eigenkompositionen Bargels, für die er schon zweimal mit dem „Preis der deutschen Schallplattenkritik” ausgezeichnet wurde, sowie ausgesuchte Blues-Traditionales.

Wunderschöner Slowblues wechselt sich mit schnellen, rhythmusbetontem Großstadtblues ab. Gefühlvolle Balladen begleiten in reizvollem Kontrast zu Dobro und Slide-Gitarre den Mississippi Blues Song. Ein leichter Hauch Country-Musik sowie Elemente von Gospel, Soul und American Folk schwingen mit.

Klaus „Major” Heuser hat viele legendäre BAP-Kompositionen geschaffen. Er weiß, wie man einen Song arrangiert und instrumental optimal zur Geltung bringt.

Klaus „Major” Heuser hatte schon als kleiner Junge nur den einen Wunsch: Gitarre zu spielen. Mit zehn Jahren bekam er endlich seine erste heiß ersehnte Gitarre und war fortan damit beschäftigt, neben der klassischen Ausbildung, der Musik seiner Vorbilder nachzueifern. Die Beatmusik der 60er, später Rory Gallagher und Peter Green, vor allem aber Eric Clapton hatten es ihm angetan. Nach diversen eigenen Bands stieß er 1979 zu einer bis dahin noch unbekannten Band namens BAP und erlebte so nicht nur die Geburt seines Spitznamens „Major”, sondern auch eine schier unglaubliche Erfolgsgeschichte. Viele seiner Kompositionen avancierten zu Klassikern der deutschen Rockmusik. Sein persönlicher Gitarrenstil und seine besondere Virtuosität machen ihn bis heute zu einem der bekanntesten und beliebtesten deutschen Gitarristen. Nach fast 20 Jahren und weit über sechs Millionen verkaufter Tonträger verließ er 1999 BAP und arbeitet seitdem vornehmlich als Produzent, Komponist und Solokünstler.

Richard Bargel ist einer der wenigen innovativen deutschen Bluesmusiker von Rang und wurde für seine Produktionen bereits zweimal mit dem renommierten „Preis der Deutschen Schallplattenkritik” ausgezeichnet. Seit 1970 unterwegs, zählt er längst zu den Blues-Ikonen. Der Maestro der Slidegitarre spielte auf allen großen Festivals, tourte durch die USA und arbeitete mit renommierten Kollegen wie Charlie Musselwhite und Little Willie Littlefield.

Von 1992 bis 2000 organisierte und leitete Bargel wöchentlich die legendäre „Talkin Blues Show” in Köln mit Stargästen wie Luther Allison, Johny Copeland, Phil Upchurch, Götz Alsmann u. v. a. Auf der Bühne zelebriert der Songwriter den Blues, wie man es sonst nur von schwarzen R&B-Interpreten gewohnt ist - die intensive Bühnenpräsenz wird durch seine raue Bass-Stimme zu einem magischen Erlebnis!

Richard lernte die längst verstorbenen alten Meister noch persönlich kennen und durfte dabei von ihnen lernen. Darunter Big Joe Williams, Sonny Terry & Brownie McGee, Sunnyland Slim und Blind John Davis. Sie lehrten ihn, dass persönlicher Ausdruck und eigener Stil das wichtigste Gut eines Bluesmusikers sind.

Richard Bargel lebt diese Tradition und führt sie in seiner Musik mit modernem Verständnis fort.
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