Der große Favorit präsentiert sich völlig von der Rolle

Von: ran
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Wenig Durchschlagskraft: Titelverteidiger Dürwiß (links) unterlag in der Vorrunde dem SV St. Jöris.
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Nur wenig Raum ließ die Verteidigung von Rhenania Eschweiler den Angreifern der Sportfreunde.

Eschweiler. Bereits während der Vorrundenspiele der Hallenfußball-Stadtmeisterschaft am Samstag wurden Ausrufezeichen gesetzt! Positive von den Sportfreunden Hehlrath, die sich als Ausrichter auch fußballerisch souverän zeigten, und vom SV St. Jöris, der in beiden siegreichen Vorrundenspielen ohne Gegentor blieb.

Negative durch die Mannschaften von Falke Bergrath, SV Nothberg, Eschweiler FV und ESG, die jeweils die Endrunde verpassten, sowie nicht zuletzt durch den FC Germania Dürwiß, der nur mit außerordentlichem Glück die Runde der letzten Acht erreichte.

Der Bezirksligist und Titelverteidiger tat sich im Auftaktspiel gegen den SV Nothberg von Beginn an schwer. Als aber Thomas Balduin die Germania in der siebten Spielminute per Weitschuss in Führung brachte, schien der Favorit doch in die Spur zu kommen. Weit gefehlt! Mark Hüskens und Achim Paulus drehten die Partie zum zwischenzeitlichen 2:1 für den SVN. Ein weiterer Fernschuss von Thomas Balduin sorgte schließlich für den 2:2-Endstand. Im zweiten Gruppenspiel gegen den C-Liga-Herbstmeister SV St. Jöris sollte es für Dürwiß noch schlimmer kommen: Zwar verzeichneten die Germanen häufigen Ballbesitz, doch von offensiver Durchschlagskraft war kaum etwas zu sehen. Ganz anders der SV St. Jöris, der durch Manuel Clemens und Christian Bittins erfolgreich war und so schon nach seinem Auftaktspiel als Endrundenteilnehmer feststand. Damit waren die Germanen nun auf die Schützenhilfe des Lisowski-Teams in dessen Partie gegen den SV Nothberg angewiesen.

Und die St. Jöriser zeigten Fairness und hängten sich voll rein! Christian Bittins erzielte gegen die aufopferungsvoll kämpfenden Nothberger das Führungstor, Maik Engelhardt erhöhte auf 2:0. Doch auch dieses Ergebnis hätte dem SVN gereicht, kommt laut Turnierordnung doch bei Punkt- und Torgleichheit in der Vorrunde die klassentiefer spielende Mannschaft weiter. Drei (!) Sekunden vor der Schlusssirene wurden die Hoffnungen der Schwarz-Gelben jedoch zerstört, als erneut Christian Bittins das 3:0 markierte. Germania Dürwiß stand in der Endrunde!

Äußerst knapp ging es in der Gruppe C zu. Dabei hatte Fortuna Weisweiler zum Auftakt die starke Hallenform, die die Mannschaft von Trainer Frank Löhr beim Hallencup vor einer Woche gezeigt hatte, mit einem 5:1-Erfolg über den Eschweiler FV zunächst bestätigt. Im zweiten Spiel gegen Preußen Hastenrath ließ der Spitzenreiter der Kreisliga B jedoch die Zügel schleifen. Eine Tatsache, die die Preußen zum 3:1-Sieg nutzten. Diese ließen nun aber ihrerseits gegen den EFV stark nach. Abdul Abdellauoi und Eugen Klassen brachten den EFV mit 2:0 in Führung, der zum Weiterkommen notwendige dritte Treffer gelang jedoch nicht mehr.

Feldstadtmeister Rhenania Lohn tat in der Gruppe D nicht mehr als nötig, setzte sich zunächst gegen den SCB Laurenzberg nach Rückstand durch Treffer von Mike Gebauer (2x) und Tim Krahe mit 3:1 durch und gab sich gegen die ESG mit einem 2:2-Unentschieden zufrieden. Die Mannschaft vom Patternhof, der im letzten Spiel des Tages ein Remis gegen den SCB zur Endrundenqualifikation gereicht hätte, nutzte ihre Chance aber nicht und unterlag den Laurenzbergern mit 1:5.

Die gastgebenden Sportfreunde Hehlrath gerieten im Eröffnungsspiel der 24. Titelkämpfe gegen Falke Bergrath bereits nach wenigen Sekunden durch ein Tor von Oliver Janowski in Rückstand, bewahrten jedoch die Ruhe, antworteten mit zwei Treffern von Marcel Dohmen und profitierten darüber hinaus von einem Eigentor der Falken. Auch gegen Rhenania Eschweiler lief bis zum 3:0 für die Sportfreunde alles nach Plan. Dann begann die große Zeit von Pascal Cremer. Der Rhenania-Stürmer traf zunächst gegen Hehlrath zwei Mal und sorgte so dafür, dass seinem Team gegen Bergrath bereits ein Unentschieden zum Weiterkommen gereicht hätte. Gegen die Falken netzte er dann drei weitere Male ein und trug so gehörig zum 6:0-Erfolg der Mannschaft von der Pumpe bei.

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