Eschweiler - Der Froschkönig in neuer Fassung

Der Froschkönig in neuer Fassung

Von: se
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Nach nur zwölf Proben stand das Stück. In dieser Szene freut sich der König, dass seine Töchter ins Schloss zurückgekehrt sind. Foto: Sonja Essers

Eschweiler. Die Uraufführung des Theaterstücks „Als die Prinzessinnen von Zuhause wegliefen” ging am Samstag im Martin-Luther-Haus über die Bühne. Im Rahmen eines Theaterworkshops des Familienzentrums Jahnstraße entwickelten Kinder und Erwachsene aus dem betreuten Wohnen der „Caritas” und „Mittelpunkt” das Theaterstück zusammen mit der Theaterpädagogin Ingried Wiederhold.

Viele Besucher waren gekommen, um zu sehen, was die Schauspieler nach nur zwölf gemeinsamen Proben auf die Bühne bringen würden. „Jeder Teilnehmer konnte sich seine Rolle selbst ausdenken, und Ingried Wiederhold hat daraus ein Stück gemacht”, erklärt die Leiterin des Familienzentrums Jahnstraße, Siegrid Greven. „Das Stück ist etwas Besonderes, weil ganz besondere Menschen mitspielen”, so Greven weiter, die die Zuschauer dazu aufforderte, sich überraschen zu lassen.

Das Stück handelt von den Prinzessinnen Emily, Susi und Rosa, die aus dem Schloss weggelaufen sind und sich nun im Wald verstecken. Sie treffen die Fee Anna, mit der sie einige Abenteuer erleben. Zusammen stoßen sie auf einen Dinosaurier und Vampire sowie einen Frosch, der ihnen dabei hilft, ihren goldenen Ball aus dem Brunnen zu holen. Dieser ist beim Spielen dort hineingefallen und weder die Prinzessinnen noch die Fee schaffen es, den Ball aus dem Brunnen zu holen. Als der Frosch ihnen hilft, verspricht Prinzessin Rosa ihm dafür im Gegenzug, dass er mit ihnen zurück ins Schloss kommen, dort essen und schlafen darf.

In der Zwischenzeit hat der König bemerkt, dass seine Töchter verschwunden sind und schickt die zaubernde Nanny Mc Phee und die Katze der Prinzessinnen los, um diese zu suchen. Sie finden die Mädchen im Wald und bringen sie wieder heil ins Schloss zurück. Der glückliche König isst mit seinen Töchtern gerade zu Abend, als plötzlich der Frosch im Schloss auftaucht. Er fordert Prinzessin Rosa dazu auf, ihr Versprechen einzulösen, und so erteilt der König seinen Töchtern und den Kindern im Publikum eine wichtige Lektion: „Was man verspricht, das muss man auch halten.”

Sehr verärgert über die Reaktion ihres Vaters, nimmt Prinzessin Rosa den Frosch mit auf ihr Zimmer. Da sie jedoch sehr wütend ist, nimmt sie ihn in die Hand und wirft ihn gegen die Wand. Zu ihrer Verwunderung verwandelt sich der Frosch in einen Prinzen. Rosa hat ihn von seinem Fluch erlöst und nun wollen sie heiraten. Erfreut über diese Nachricht beschließt der König ein großes Fest zu feiern, zu dem er alle Freunde einlädt. Wie jedes Märchen endete auch dieses mit den Worten: „Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.”

Für ihr selbst ausgedachtes Stück - einige Elemente waren dennoch bekannt - erhielten die elf Schauspieler viel Beifall vom Publikum. Auch die Leiterin des Familienzentrums Jahnstraße, Siegrid Greven, war mehr als begeistert „Nach nur zwölf Proben habt ihr es geschafft, ein so tolles Stück auf die Beine zu stellen. Nun können wir uns austauschen und die Akteure feiern.” Bei Kaffee und Kuchen ließen sich die Schauspieler vom begeisterten Publikum feiern und gemeinsam den Nachmittag ausklingen.
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