Der „Fischschwarm“ am Blausteinsee wird neu gestaltet

Von: Leandra Kubiak
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Soll bald wieder vollständig sein: Das ehemalige Kunstwerk „Fischschwarm“ am Verkehrskreisel am Blausteinsee. Foto: Leandra Kubiak

Eschweiler. 2008 hat Angelika Keller das Kunstwerk bereits einmal fertiggestellt: Am Kreisverkehr oberhalb des Blausteinsees war damals eine Fisch-Stele zu sehen, umgeben von 18 getöpferten Fischen, die auf Metallstangen befestigt waren.

Das Projekt, das den Titel „Fischschwarm“ trug, war im Rahmen der Ausschreibung „Kunstfelder im Indeland“ entstanden.

„Zu den Themen Feuer, Wasser, Erde und Luft sollten jeweils Projekte entwickelt werden“, sagt Keller. Für die Stadt Eschweiler habe sich das Thema Wasser angeboten. Gemeinsam mit Schülern der Waldschule wurde das Projekt umgesetzt. „Es war vorgesehen, dass das Kunstwerk mindestens fünf Jahre erhalten bleibt“, so Keller. Einige der Keramik-Fische wurden jedoch gestohlen, andere zerstört. Lange haben die Stadt Eschweiler und Künstlerin Angelika Keller nun nach Ideen gesucht, das Projekt wieder zu vervollständigen. Viele der Ideen wären schlichtweg zu teuer gewesen, sagt Bernd Hartlich vom Grünflächenamt. Schließlich wurde dann doch eine Lösung gefunden: Keller hat Ton-Kugeln gestaltet, die eine Erweiterung zu der Fisch-Stele darstellen und die den Fisch künftig umgeben sollen. Gestaltung und Umsetzung haben insgesamt einige Monate in Anspruch genommen, sagt Keller.

Am Montag wurden die Kugeln auf dem Verkehrskreisel aufgestellt. Das sei weitaus mehr Arbeit, als man auf den ersten Blick meinen könnte, sagt Keller, die beim Aufstellen mithalf. Mit einem Erdbohrer wurden rund einen Meter tiefe Löcher gebohrt, schließlich wurden die Kugeln, die an einer Stange befestigt sind, aufgestellt und mit Beton im Boden befestigt.

„Wir hoffen, dass die Figuren dieses Mal länger erhalten bleiben“, sagt Hartlich. Das Gleiche wünscht sich auch Jürgen von Wolff von der „Lokalen Agenda“. Er hat das Projekt finanziert. „Das Ziel unseres Vereins ist Nachhaltigkeit und es war unser Wunsch, das Projekt zu erhalten“, sagt Wolff. An mangelnder Wertschätzung der Bürger liege es grundsätzlich nicht. Als das Kunstwerk vor einigen Jahren zerstört wurde, sei die Anteilnahme der Indestädter groß gewesen, sagt Keller.

Die offizielle Eröffnung des Kunstwerks ist für den 3. Juli geplant.

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