Der Favorit kommt mit einem blauen Auge davon

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Der Türöffner: Früh ging Rh
Der Türöffner: Früh ging Rhenania Lohn nach diesem Treffer mit 1:0 in Führung. Der Sieg der Lohner geriet danach so gut wie nicht mehr in Gefahr. Foto: Tobias Röber

Eschweiler. Rhenania Lohn und Germania Dürwiß treffen am Sonntag im Finale der 22. Eschweiler Feldfußball-Stadtmeisterschaft aufeinander. Die Zuschauer sahen vor allem ein spannendes zweites Halbfinale.

Rhenania Lohn - SCB Laurenzberg 3:0 (1:0)

Bereits in der fünften Minute setzte der favorisierte A-Ligist aus Neu-Lohn das erste Ausrufezeichen. Nach einer Freistoßvorlage von Raphael Wolff nickte Norman Elkenhans den Ball unhaltbar zum 1:0 ein. Der Lohner Stürmer stand auch in den nächsten Minuten im Mittelpunkt, zweimal scheiterte er jedoch aus aussichtsreicher Position. Lohn blieb am Drücker. Einen satten Schuss von Christoph Roderburg konnte SCB-Abwehrspieler Danny Klinkenberg gerade noch blocken. Die Laurenzberger Bemühungen Richtung gegnerisches Tor blieben zaghaft. Mit einer artistischen Einlage versuchte es Kevin Gulba kurz vor dem Pausenpfiff - jedoch vergeblich. Das Bild änderte sich auch im zweiten Spielabschnitt nicht. Lohn war tonangebend, die junge Laurenzberger Elf hielt dagegen, war nach vorne jedoch nicht durchschlagskräftig genug. Die besten Chancen hatte weiterhin die Rhenania. Ein Doppelschlag nach gut einer Stunde brachte dann die Entscheidung. Der eingewechselte Marco Peeze glänzte bei beiden Treffern als Vorbereiter. Zunächst bediente er Fabian Dautzenberg, der nur noch den Fuß hinhalten musste (63.), nur zwei Minuten später setzte sich Peeze erneut durch und bereitete auch das 3:0 vor, das Samit Karabati erzielte. Rhenania Lohn steht damit zum vierten Mal im Endspiel der Feldfußball-Stadtmeisterschaft.

Sportfreunde Hehlrath - Germania Dürwiß 4:5 n.E. (2:2)

Der Favorit ist mit einem blauen Auge davongekommen. Gegen den A-Ligisten gewann der Rekordsieger erst im Elfmeterschießen. Zum tragischen Held wurde dabei Maik Engelhardt, der erst zwei Tore erzielte, den entscheidenden Strafstoß dann jedoch über das Germann-Tor setzte. Germania Dürwiß übernahm wie erwartet gleich zu Beginn das Kommando. Falco Schmidt hatte schon nach zwei Minuten eine erste gute Schusschance, zielte jedoch noch zu ungenau. Die erste hochkarätige Gelegenheit hatten jedoch die Sportfreunde. Nach einem langen Ball lief Tobias Streußer alleine auf Germanen-Torwart Fatih Berberoglu zu, der jedoch parieren konnte. In der 17. Minute machte Falco Schmidt es dann auf der anderen Seite besser. Schön freigespielt von Martin Kroll zog er ab und traf unhaltbar in die lange Ecke. Dürwiß blieb am Drücker, spielte die meisten Angriffe jedoch zu ungenau zu Ende. Die größte Chance bot sich in der 34. Minute. Ali Makhi war gefoult worden, den fälligen Elfmeter setzte Martin Kroll jedoch daneben.

Nach der Pause plätscherte die Partie eine Weile dahin, Hehlrath legte jedoch immer mehr den Respekt ab. So kam der Ausgleich in der 63. Minute nicht überraschend. Maik Engelhardt traf sehenswert. Sein Team war danach am Drücker. In der 79. Minute schien sich das Blatt aber wieder zu drehen, als der Dürwisser René Laufenberg mit einem direkten Freistoß das 2:1 markierte. Der Ausgleich ließ jedoch nicht lange auf sich warten. In der 80. Minute war es erneut Maik Engelhardt, der den Sportfreunde das Elfmeterschießen sicherte.

Das Elfmeterschießen Sportfreunde Hehlrath gegen Germania Dürwiß: Kevin Neumann verschießt, 0:1 Eric Morsch, Thomas Kugel verschießt, 0:2 Thimo Grubert, 1:2 Tim Goldner, 1:3 Saman Jalili, 2:3 Tobias Streußer, Babak Cherashpour verschießt, Maik Engelhardt verschießt.

Das Spiel um Platz 3 wird am Sonntag um 16 Uhr angepfiffen, das Endspiel beginnt um 18 Uhr.
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