Eschweiler - Der erste Mieter am See zieht ein

Der erste Mieter am See zieht ein

Von: Patrick Nowicki
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Waren nicht erfreut über den
Waren nicht erfreut über den Stand der Bauarbeiten am Blausteinseezentrum, den der Technische Beigeordnete Hermann Gödde (4.v.l.) vorstellte: die CDU-Fraktion und der Stadtverbandsvorsitzende Willi Bündgens (5.v.l.). Foto: Patrick Nowicki

Eschweiler. Gebaut wird schon länger am See. Länger als den meisten Menschen lieb ist. So warten die Nutzer des Blausteinsees nach wie vor darauf, die öffentlichen Sanitäranlagen nutzen zu können. Bisher müssen die Besucher ihre Blase beanspruchen oder in die Büche ausweichen.

Das soll noch im Mai ein Ende haben - verspricht der Technische Beigeordnete der Stadt, Hermann Gödde. „Ich bin selbst nicht glücklich über die Situation”, räumte er im Gespräch mit den Christdemokraten ein. Aber in einer wichtigen Abteilung sei langfristig die Hälfte der Mitarbeiter ausgefallen, so dass es nicht schneller gegangen sei. „Das soll aber keine Entschuldigung sein, sondern eine Erklärung.”

Die CDU-Fraktion und einige Mitglieder des Stadtverbandes schauten sich am Freitagnachmittag am Seezentrum um und informierten sich über den Stand der Dinge. Nicht alle Antworten Göddes gefielen den Kommunalpolitikern. So fehlt immer noch die entscheidende Unterschrift eines Investors. Der Technische Beigeordnete ist jedoch optimistisch, dass bald Erfolg vermeldet werden kann. „Wir sind nach wie vor in guten Gesprächen”, so Gödde. Details konnte er jedoch nicht nennen. Allerdings neu ist: „Wenn ein hiesiger Gastronom am See investieren möchte, dann werden wir uns dem nicht verschließen, sondern eine gemeinsame Lösung mit einem großen Investor finden.” Noch in diesem Jahr will er die Frage nach der Gastronomie klären.

Ein Öffnungsdatum gibt es nun auch für das Freibad Dürwiß. Allerdings gehen der Stadt sicherlich einige besucherstarke Sonnentage durch die Lappen, schließlich soll erst am 1. Juli eröffnet werden. Dafür wird der erste Mieter am Seezentrum pünktlich einziehen: Die Stiftung Rheinische Kulturlandschaft genießt ab dem 8. Mai den Blick auf den See. Die Bauarbeiten am Seezentrum stehen kurz vor dem Abschluss. Die Segler und das Infozentrum werden in Kürze folgen. Aber auch Ausstellungen sollen dort zu sehen sein.
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