Der eigentliche Sieger ist der Aachener Dom

Von: thd
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Sieger ist zwar der Dom, mitsp
Sieger ist zwar der Dom, mitspielen darf aber jeder: Hubertus Kühner (Manager) und Günter Schulte lassen Dompropst Monsignore Helmut Poqué (v. rechts n. links) den Vortritt. Foto: Theres Dickmeis

Eschweiler. Nicht nur für die Aachener ist der Dom bedeutend. In der gesamten Städteregion versuchen Vereine immer wieder, mit Spenden das Weltkulturerbe zu unterstützen. Auch der Golfclub Haus Kambach möchte sich beteiligen.

Mit einem Benefiz-Golfturnier zu Gunsten des Hohen Doms zu Aachen setzten die Initiatoren jetzt ein Zeichen: Der Reinerlös der Kaiser Karl Trophy ist für die Restaurierung der Nikolauskapelle.

Bei schönstem Wetter eröffnete Dompropst Monsignore Helmut Poqué das Turnier unter der Schirmherrschaft von Dr. Michael Vesper, dem Generaldirektor des Deutschen Olympischen Sportbundes. Aus sieben Golfclubs nahmen 42 Golfer teil. Um den geselligen Aspekt in den Vordergrund zu rücken, stuften die Organisatoren das Handicap auf 45 hoch. „Es soll nicht das Turnier im Mittelpunkt stehen, auch wenn am Ende zwei Brutto- und drei Nettosieger bei den Damen und den Herren feststehen”, erklärte Burghard von Reumont, der das Turnier mitorganisiert hat. „Der eigentliche Sieger steht allerdings von Anfang an fest und das ist der Aachener Dom”, sagte er.

Die Idee zum Benefiz-Turnier kam von Fidelis Thywissen, der das Haus Kambach in der fünften Generation weiterführt. „Ein Turnier in dieser Form gab es bisher noch nicht. Wegen der räumlichen Nähe ist es ein schöner Anlass, dem Dom zu helfen”, sagte Burghard von Reumont. Die finanzielle Unterstützung etwa von Vereinen ist sehr wichtig. Das weiß auch Günter Schulte zu gut. Der Leiter der Domverwaltung schätzt solche Benefiz-Veranstaltungen deshalb immer sehr. „Die öffentliche Aufmerksamkeit muss ständig hochgehalten werden. Auch wenn der Dom als erstes Weltkulturerbe in Deutschland aus der gesamten Republik und darüber hinaus viel Zuspruch findet, sind wir auf Unterstützung angewiesen”, sagte Günter Schulte.

Bei der einen Auflage des Turniers soll es nicht bleiben. „Wir möchten das Turnier jährlich organisieren, da es viel Zuspruch gefunden hat”, erklärte Burghard von Reumont. „Es gilt, dem Dom zu helfen, denn die Schönheit und Einzigartigkeit muss für weitere Generationen erhalten bleiben.” Das Turnier ließ der Golfclub während einer Abendveranstaltung ausklingen, bei der die Gewinner ausgezeichnet wurden.

Der sportliche Höhepunkt war das Hole-in-One von Volker Lauven, der an der Bahn 17 den Ball mit dem Abschlag direkt 145 Meter weiter ins Loch beförderte!

Die weiteren Sieger: Brutto-Sieger Damen: Marion von den Driesch, Golfslub Brunssumerheide, Niederlande; Brutto-Sieger Herren: Volker Lauven, Golfclub Mergelhof, Belgien; Netto-Sieger Klasse A: Philomena Kappes, Golfclub Haus Kambach; 2. Sieger: Günter Diegeler, Golfclub Haus Kambach; 3. Sieger: Manfred Quast, Golfclub Haus Kambach; 4. Sieger: Josef Vega, Golfclub Haus Kambach; Netto-Sieger Klasse B: Monika Tone, Golfclub Haus Kambach; 2. Sieger: Uta Drießen, Golfclub Haus Kambach; 3. Sieger: Dr. Jürgen Bauwens, Golfclub Henri-Chapelle, Belgien; 4. Sieger Gabriele Hündgen, Golfclub Mergelhof; Nearest to the Pin Damen: Monika Dufhues, Golfclub Mergelhof; Nearest to the Pin Herren: Volker Lauven, Golfclub Mergelhof; Longest Drive Damen: Katrin Bauwens, Golfclub Gelstern, Longest Drive Herren: Günter Diegeler, Golfclub Mergelhof, B.
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