Der Eifelverein bietet einen Stadtrundgang in Düsseldorf an

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Auf den Spuren Harry Heines: Der Eifelverein war zu Besuch in Düsseldorf.

Eschweiler. Eine Stadtwanderung durch die Landeshauptstadt stand auf dem Programm des Eifelvereins Eschweiler. Auf den Spuren des gebürtigen Düsseldorfers Harry Heine, wie er wirklich hieß, besuchte eine Wandergruppe historische Stationen aus dem Leben des Dichters, die sich hauptsächlich in der Altstadt befinden.

Erster Programmpunkt war natürlich das Geburtshaus des Dichters an der Bolkerstraße 53, wo er 1797 als Kind jüdischer Eltern zur Welt kam. Heute befindet sich dort die Heinrich-Heine-Buchhandlung mit einem Literaturcafé. Wenige Schritte weiter in der Mertensgasse befindet sich das Haus seines Onkels Simon von Geldern.

Glückliche Kindheitstage

Dort verbrachte Heine glückliche Kindheitstage, die er auf dem mit Büchern gefüllten Speicher verbrachte. Dritte Station war der Schlossturm an der Rheinuferpromenade, das einzige Überbleibsel des ehemaligen Düsseldorfer Schlosses. Hier diente Heines Vater als Kommandant der Stadtgarde. 1806 erlebte der kleine Harry Heine die Übergabe der Stadt an die Franzosen mit, als er mit seinen Freunden ganz oben auf die Reiterstatue kletterte.

Ratsherren mit neuen Gesichtern

Später schilderte er dieses Ereignis in seiner bekannten satirischen Art mit den Worten „die alten Herren Ratsherren hatten neue Gesichter angezogen.“ In der Citadellstraße im schönen Stadtviertel Carlstadt besuchte die Gruppe die heutige Max-Schule. Dort ging Heine in die Volksschule und später auf das Lyzeum im Gebäude eines ehemaligen Franziskanerklosters. Ziel der Wanderung war dann das Heinrich-Heine-Institut in der Bilkerstraße mit einer Führung durch die ständige Heine-Ausstellung. Abgerundet wurde der Ausflug mit einer Besichtigung des 1981 errichteten, damals umstrittenen Heine-Denkmals von Bert Gerresheim.

Der Ausflug wurde organisiert vom Kulturausschuss des Eifelvereins Eschweiler, der für Mitglieder und Gäste vier Kulturtermine pro Jahr anbietet. Vorausgegangen war ein unterhaltsamer Vortrag von Jörg Drescher über Leben und Werk Heines in seiner Buchhandlung.

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