Der Dürwisser Festzug fällt ins Wasser

Von: vr
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Standen im Mittelpunkt: die Pr
Standen im Mittelpunkt: die Prinzessinnen der Dürwisser Schützen, Jasmin Cremer (links) und Christina Arnolds (Mitte). Foto: Volker Rüttgers

Eschweiler. Alle Stoßgebete gen grauen Himmel über Dürwiß halfen nicht: Am späten Sonntagnachmittag musste Brudermeister Hans-Werner Heckmann den geplanten Festumzug durch den Ort wegen starken Gewitters absagen.

Aber auch wenn das Sahnehäubchen fehlte, konnten die St.-Sebastianus-Schützen mit ihrem Schützenfest sehr zufrieden sein, hatte es doch für Jung und Alt tagelang vieles geboten. Angefangen beim Dorfpokalschießen über den Musikalischen Vatertag, eine abwechslungsreiche Kirmes bis hin zum Majestätenball am Sonntagabend.

Starkes Gewitter

Erstmals in der jüngeren Geschichte der Dürwisser Schützenbruderschaft zogen die Grünröcke am Schützenfestsonntag nicht mit klingenden Spiel durch den Ort. Das starke Gewitter ließen an einen festlichen Umzug nicht mehr denken, sodass die Dürwisser aus der Not eine Tugend machten und ihre Majestäten kurzerhand im Festzelt feierten.

Da wie im vorigen Jahr kein Schützenkönig gekrönt werden konnte, gehörte das Dürwisser Schützenfest den Jungmajestäten, der Schülerprinzessin Jasmin Cremer und Schützenprinzessin Christina Arnolds, die jeweils ihre Brüder Michael und Oliver in den Ämtern gefolgt waren.

In der feierlichen Krönungsmesse, zelebriert von Pfarrer Ralph Osnowski, waren die beiden Majestäten an Christi Himmelfahrt ernannt worden, was kurze Zeit später auf dem Schützenplatz in Dürwiß kräftig gefeiert werden sollte. Der musikalische Vatertag im Rahmen des Dürwisser Schützenfests entwickelt sich zum wahren Publikumsmagneten, was angesichts des musikalischen Spitzenprogramms kein Wunder ist.

So unter-hielten neben dem Duo „Black & White”, den Trompetern der Jugendkaafsäck, des Spielmannszugs der Freiwilligen Feuerwehr sowie von „Brass on Spass” vor allem die Senkrechtstarter von „Puddelrüh” das Publikum am Schützenheim stundenlang. Beim jungen Publikum hatte hingegen die Kirmes mit Karussell, Entenangeln und, natürlich, Schießbude oberste Priorität.

„Tanzen bis der Arzt kommt...” lautete das Motto am Schützenfestsamstag. Mit Musik aus den 80ern und 90ern sorgte DJ Roman für gute Stimmung im Festzelt und legte nur für die Siegerehrung des Dorfpokalschießens (siehe unten), das 190 Teilnehmer an den Schießstand gelockt hatte, eine Pause ein.

Nach zwei Tagen Party standen am Sonntag Prinzessin Christina Arnolds und Schülerprinzessin Jasmin Cremer im Mittelpunkt des Schützenfestes. Auch wenn der Festumzug ausfallen musste, genossen die jungen Majestäten ihren Auftritt zu den Klängen der Blaskapelle Alsdorf-Schaufenberg und der Spielmannszüge Grün-Weiß Eschweiler, der Narrengarde Dürwiß sowie der Freiwilligen Feuerwehr. Flankiert von 50 Narrengarde-Kindern wurden die beiden Prinzessinnen von ihrem Brudermeister Hans-Werner Heckmann zum Königstisch geführt, so dass wenig später der Majestätenball mit dem Party-Duo „Musik-Taxi” zum Feierendspurt steigen konnte.

Mit dem Frühschoppen bei traditioneller Erbsensuppe klang ein über weite Strecken stimmungs-volles Schützenfest aus. Natürlich waren wieder die Kindergartenkinder eingeladen, um auf der Festwiese zu spielen.

Die Sieger des Dorfpokalschießens

Die ruhigste Hand und höchste Treffgenauigkeit hatten hierbei Ros­witha Hartwich (88 Ringe, Siegerin der Altersklasse der Damen), Willi Naeven (85 Ringe, Herren), Katja Kleemann (91 Ringe, Damenklasse), Markus Cremer (92 Ringe, Schützen), Oliver Arnolds (93 Ringe, Jugend) und Christina Graaf (88 Ringe, Schüler).

Die jeweiligen Mannschaftswertungen gewannen die Teams der Elferratsfrauen II (339 Ringe, Damen), der Kaafsäck-Scharfschützen (354 Ringe, Schützen), von Kaafsäck 1 (257 Ringe, Jugend) und der Messdiener 2 (221 Ringe, Schüler).

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