Der Bus soll wieder häufiger zum Hauptbahnhof fahren

Von: Jürgen Lange
Letzte Aktualisierung:

Stolberg. Der Stolberger Hauptbahnhof soll wieder besser mit dem Bus erreicht werden können. Zumindest zu den so genannten Schwachverkehrszeiten - wochentags nach 20 Uhr, samstags ab 16.30 Uhr sowie sonntags - ist das seit dem Fahrplanwechsel der Bahn im vergangenen Dezember erforderlich geworden.

Denn seitdem verkehrt die Euregiobahn zu leicht veränderten Zeiten überwiegend im Stundentakt in Richtung Innenstadt.

Aseag statt Euregiobahn

Dies hat aber auch zur Folge, dass der sensible Fahrplan der Aseag leidet: Bisherige Umsteige- sind erheblichen Warte-Beziehungen gewichen. Besonders betroffen davon sind die Bahnkunden des Regionalexpress1, die aus Köln kommend am Stolberger Hauptbahnhof quasi stranden.

Um das Rendezvous von Bahn und Bus am Hauptbahnhof wieder zu ermöglichen sind allerdings umfangreichere Veränderungen in den Abläufen von vier Buslinien während der Schwachlastzeiten zum Fahrplanwechsel im Juni erforderlich. Das hat zumindest die Aseag so ausgetüfftelt, und der Verkehrsausschuss soll das neue Konzept auf seiner Sitzung am 24.Februar so beschließen.

Zumindest hat es den Vorteil, dass es kostenneutral für die Stadt ist, weil die Busse keine zusätzlichen Kilometer fahren, sondern lediglich die Linienbeziehungen verändert werden.

Die Linie42, die bisher von Zweifall über Breinig, Mühle und Eschweilerstraße in Schwachlastzeiten den Hauptbahnhof anfährt, kann aufgrund weiterer Fahrplanzwänge selbst nicht auf eine Zeit verlegt werden, die einen Anschluss an den RE1 ermöglicht.

Das werden nun andere Linien übernehmen, die aber ab dem Mühlener Bahnhof unter der dann in Linie 42 geänderten Bezeichnung zum Hauptbahnhof verkehren. Vorgesehen ist, dass bisherige Fahrten der von aus Eilendorf kommenden Linien 12 bzw. 22 dann nicht mehr wie gewohnt weiter in Richtung Donnerberg, sondern unter der Nr. 42 zum Hauptbahnhof geführt werden. Im Gegenzug soll dann die bisherige Linie 42 von Zweifall kommend ab Mühlener Bahnhof als Linie 12 bzw. 72 weiter zum Donnerberg fahren.

Das hat in seiner Bilanz zur Konsequenz, dass während der Schwachlastzeiten abends und an Wochenenden einerseits neue umsteigefreie Verbindungen entstehen, während im Gegenzug gewohnt Verkehrsbeziehungen in der bisherigen Form nicht mehr angeboten werden können.

Konkret bedeutet dies, dass von Vicht, Breinig und Büsbach dann auf der Linie 42 keine umsteigefreie Verbindung zum Hauptbahnhof haben, wo allerdings kein Anschluss an einen Zug bestand. Allerdings können die Fahrgäste aus diesen Ortsteilen in die Altstadt oder auf den Donnerberg durchfahren.

Umgekehrt entfällt für aus Aachen kommende Fahrgäste auf den Linien 12 und 22 die direkte Verbindung zum Donnerberg. Neu hingegen entstehen Anschlüsse von den Linien 1 und 25 sowie von der Euregiobahn in Richtung Donnerberg ebenso wie umsteigefreie Verbindungen von Eilendorf zum Hauptbahnhof mit Anschluss an den Regionalexpress in Richtung Aachen.
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