Der Blausteinsee steht ganz im Zeichen Afrikas

Von: tob
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Einige Hundert Besucher waren am Sonntag zu Gast am Blausteinsee und nahmen am Afrika-Festival teil. Unter anderem wurde ein Trommel-Workshop angeboten (links oben) und natürlich gab es auch immer wieder Musik, etwa von Jabula Africa. Foto: Tobias Röber

Eschweiler-Dürwiß. Also mit dem Wetter vom Samstag hätten die Macher des Festes, das am Sonntag vom Verein „Afrika“ mit Sitz in Düren veranstaltet wurde, ein großes Problem gehabt. Aber der Wettergott hatte ein einsehen und sandte Sonnenstrahlen über Dürwiß auf die Erde.

Gut so, die passen zu afrikanischer Musik auch wesentlich besser als Regen. Zahlreiche Artisten, Musiker und Künstler haben dort von 11 bis 22 Uhr die Kultur des Schwarzen Kontinents nähergebracht. Der Eintritt zu dem Spektakel an und vor der Seebühne war frei. Hunderte Besucher nahmen das Angebot wahr.

Erlös für Kinder

Kooperationspartner des Afrika-Festivals war Kulturmanager Max Krieger, der den Vorsitzenden des Vereins in Düren, Joe Mvurah, seit Jahren kennt und mit ihm bei der Gestaltung des Festivals „Stolberg goes Africa“ zusammenarbeitete. Unterstützt wurde der in Afrika geborene Dürener von Kaspar Hamacher, der schon einige Veranstaltungen auf die Beine gestellt hat und organisatorische Feinheiten kennt.

Der Dürener Verein hat sich nämlich in der Hauptsache auf die Fahne geschrieben, Integration zu fördern und Projekte für Kinder und Jugendliche in Afrika zu unterstützen. Konkret: Der Erlös soll in die Gründung eines Kinderzentrums in Kadoma in Simbabwe fließen.

Abwechslungsreiches Programm

Die Macher hatten vorab einen „exotischen Tag für die ganze Familie“ versprochen – und ihr Versprechen eingelöst. Auf die Besucher wartete in der Tat ein buntes und sehr abwechslungsreiches Programm.

So gab es zahlreiche Stände, an denen afrikanische Waren erworben werden konnten, etliche Besucher ließen sich nicht zweimal bitten und lernten in einem kleinen Zelt die Kunst des Trommelspielens. Auf der Seebühne gaben sich derweil die Künstler die Klinke in die Hand. Nach einem Gottesdienst spielte dann auch schon die Band Jabula Africa zum Tanz auf. Der Aufforderung kamen einige Gäste gerne nach. Aus Ghana stand Otumfuo auf der Bühne, gefolgt von den Senegal Dancers, bevor es mit einer atemberaubenden Akrobatikshow weiterging.

Nach einer afrikanischen Modenschau ging es mit einem HipHop-Workshop, einer Jonglage und einem Michael-Jackson-Double weiter. Senegal Talking Drum, Folklore-Musik aus Ghana, Spirit of Dance, Jabula Band & Africa Show sowie ein Finale samt Musik rundeten den Tag ab.

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