Dem Heiligen Franziskus und Franz Liszt zur Ehre

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Die feierliche Einweihung der Kapelle mit Domkapitular Peter Müllenborn. Im Hintergrund ein Ausschnitt aus den von Gerda Zuleger bemalten Fenstern.

Eschweiler. Das Jahr 2011 wirft seinen Schatten voraus, das Jahr, in dem Franz Liszt vor 200 Jahren, am 18. Oktober 1811 in Raiding (damals Ungarn, heute Österreich) geboren wurde. In ihrer ersten Veranstaltung aus Anlass der 200-Jahr-Feier gab die Franz-Liszt-Gesellschaft ihrer Verehrung für Franz Liszt in besonderer Weise Ausdruck

Einer der Programmpunkte zum 25-jährigen Jubiläum der Franz-Liszt-Gesellschaft im Jahre 2007 hatte den Titel „Franz Liszt und seine Kirche”. Dieser Programmpunkt schlug den Bogen zu der Einweihung einer Kapelle zu Ehren des heiligen Franziskus von Assisi, die jetzt in Ungarns Hauptstadt Budapest stattfand.

Franz Liszt hatte sich Zeit seines Lebens Franziskus, seinen Ideen und seinem Orden besonders verbunden gefühlt. So widmete er Franziskus zwei eigenständige Klavierkompositionen, die „Legende des heiligen Franziskus” sowie die „Vogelpredigt”, seine musikalische Interpretation einer Legende über Franziskus.

Die Kapelle war von der Franz-Liszt-Gesellschaft initiiert und in den Wochen zuvor ausgestaltet worden. Insbesondere hatte die Eschweiler Künstlerin Gerda Zuleger die Fenster hinter dem Altar gestaltet als ihre malerische Interpretation des „Sonnengesangs”, des berühmten Gedichts des Franziskus.

Joszef Acs am Klavier

Die Feiern in Budapest fanden unter Beteiligung von internationalen Liszt-Wissenschaftlern und -Forschern sowie einer kleinen Delegation der Franz-Liszt-Gesellschaft statt. Sie begannen mit einer festlichen Messe zur Einweihung der Kapelle, die gemeinsam von dem Prior der Budapester Franziskaner, Pater Asztrik, und dem Aachener Domkapitular und Ehrenmitglied der Franz-Liszt-Gesellschaft, Peter Müllenborn, in lateinischer, ungarischer und deutscher Sprache zelebriert wurde.

Im anschließenden Festakt erläuterte der Musikwissenschaftler und Liszt-Forscher der Musikakademie in Budapest, Prof. Paul Merrick, in seinem Vortrag die Bedeutung der Kirche für Leben und Werk von Franz Liszt. Es wurden in ungarischer und deutscher Sprache der „Sonnengesang” des Franziskus sowie seine als Legende übermittelte „Vogelpredigt” vorgetragen. Und Joszef Acs interpretierte am Klavier die beiden schon genannten Kompositionen Franz Liszts zu Ehren von Franziskus.

Die Jubiläums-Veranstaltungen der Franz-Liszt-Gesellschaft zum 200. Geburtstag Liszts werden in den nächsten Monaten fortgesetzt.
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