Dauerregen beschäftigt Feuerwehr: Straßen unter Wasser

Von: se
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Der Dauerregen hielt die Feuerwehr auf Trab, die die Pegelstände kontrollierte und Barrieren mit Sandsäcken baute. Foto: Ralf Roeger
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Der Dauerregen hielt die Feuerwehr auf Trab, die die Pegelstände kontrollierte und Barrieren mit Sandsäcken baute. Foto: Ralf Roeger
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Der Dauerregen sorgte am Dienstagabend für Überschwemmungen. Foto: Ralf Roeger

Eschweiler. Zwei Schwerverletzte und 13 Feuerwehreinsätze sind die Bilanz der Regennacht von Dienstag auf Mittwoch. Polizei und Feuerwehr hatten aufgrund des Dauerregens alle Hände voll zu tun.

Mittwochmorgen gegen 4.40 Uhr war auf der Cäcilienstraße in Eschweiler-Nothberg ein Pkw von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Dabei wurden ein Mann und eine Frau schwer, zum Teil sogar lebensgefährlich verletzt. Die beiden Insassen, die noch aus eigener Kraft aus dem Wrack geklettert waren, kamen ins Krankenhaus.

Einige Stunden zuvor hatte der Starkregen die Eschweiler Feuerwehrleute auf Trab gehalten. Zwischen 20.07 und 0.32 Uhr rückten die Einsatzkräfte insgesamt 13 Mal aus.

Keine vollgelaufenen Keller

Vollgelaufene Keller gab es nach Aussagen der Feuerwehr zwar nicht, dafür kümmerten sich die Einsatzkräfte jedoch um überspülte Straßen. So wie in Nothberg. Dort war die Straße „In den Benden“ vom Regen überflutet worden. Ein weiterer Einsatzort an diesem Abend war das Feuerwehr-Gerätehaus in Bohl. Dort hatte es einen Wassereinbruch gegeben, zu dem die Einsatzkräfte ausrücken mussten. Durch den Dauerregen war das Wasser über die Felder bis zum Gerätehaus geströmt.

Ein weiterer Einsatzschwerpunkt lag an diesem Abend im Bergrather Feld, wie ein Sprecher der Feuerwehr am Mittwoch auf Nachfrage unserer Zeitung betonte. Auch die Beobachtung des Pegels der Inde samt entsprechender Kontrollmessungen standen für die Einsatzkräfte in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch auf dem Programm.

Insgesamt waren in dieser Nacht 87 Feuerwehrleute im Einsatz. Neben der Wehrführung sowie den Helfern der Hauptwache am Florianweg waren auch die Löschzüge 11 und 12 aus Stadtmitte, der Löschzug 21 aus Kinzweiler, der Löschzug 22 aus Röhe und der Löschzug 42 aus Bohl im Einsatz. Der Zug „Logistik“ kümmerte sich indes darum, dass ausreichend Sandsäcke herangeschafft wurden, die Schlimmeres verhindern konnten.

Zahlreiche Unterstützung

Auch ein Eschweiler Straßenbauunternehmen, der Wasserverband Eifel-Rur sowie die Wirtschaftsbetriebe Eschweiler und das Ordnungsamt der Stadt Eschweiler waren vor Ort und unterstützten die Feuerwehr.

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