Das Winterwetter beschert weniger Rettungseinsätze

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Eschweiler. „Insgesamt kann man von einem sehr ruhigen Dienstverlauf während des Rosenmontags sprechen”, berichtet die Eschweiler Feuerwehr nach dem großen Spektakel. Vermutlich aufgrund des kalten Wetters und reduzierter Besucherzahlen waren nur wenige Rettungsdiensteinsätze am Rand des Rosenmontagszuges zu verzeichnen.

So mussten während des Zuges nur neun Personen (davon vier aufgrund übermäßigen Alkoholgenusses) ins Krankenhaus gebracht werden.

Auch die Hilfeleistungen im Sanitätsdienst ohne Transport ins Krankenhaus waren mit 20 Einsätzen noch geringer als im vergangenen Jahr. Auch waren erneut keine Verletzungen von Zugteilnehmern während des Rosenmontagszuges zu verzeichnen; bei fünf gestürzten Personen handelte es sich um Zuschauer am Zugrand, die aufgrund der winterlich glatten Verhältnisse zu Fall gekommen waren.

Neben insgesamt rund 40 Feuerwehreinsatzkräften standen 70 Einsatzkräfte der Eschweiler Hilfsorganisationen (Deutsches Rotes Kreuz, Malteser Hilfsdienst und Johanniter Unfallhilfe) mit fast 20 zusätzlichen Rettungsfahrzeugen ständig zur Verfügung, um bei Einsätzen rund um den Zug, aber auch beim „normalen Alltagsgeschäft” - das natürlich auch noch bewältigt werden musste - sofort einzugreifen.

Auch beim Rosenmontagszug wurde das neue Führungskonzept „Gemeinsame Hilfe aus einer Hand” durch eine gemeinsame Einsatzleitung von Feuerwehr, Polizei, Ordnungsamt, Hilfsorganisationen in der Feuer- und Rettungswache mit gutem Erfolg - ähnlich wie an Weiberfastnacht - umgesetzt.

Nach dem Ende des Rosenmontagszuges standen zusätzlich noch vier Rettungswagen der Eschweiler Hilfsorganisationen bis gegen 22 Uhr zur Verfügung und führten im Bereich Markt, Dürener Straße, Schnellengasse noch zehn Einsätze durch.

Imbissbude in Flammen

Die Kräfte der Hauptwache rückten bereits um 7.30 Uhr zu einem Haus nach Nothberg „In der Schleh” aus, wo Teile des Kellers wegen eines Defektes am Heizungssystem geringfügig unter Wasser standen. Dieser Einsatz war gegen 9 Uhr beendet, wobei der größte Zeitaufwand darin bestand, dass festgefahrene Löschfahrzeug wieder flott zu machen.

In der Nacht zum Dienstag wurde dann um 2.02 Uhr der Brand einer Imbissbude an der Jülicher Straße in Dürwiß gemeldet, wozu die Hauptwache sowie der Löschzug Dürwiß mit insgesamt 23 Wehrleuten ausrückten. Beim Eintreffen der ersten Kräfte brannte das Objekt bereits in voller Ausdehnung, sodass direkt zwei C-Rohre zur Brandbekämpfung eingesetzt wurden.

Bis gegen 5 Uhr dauerten die Löscharbeiten an, ein Totalschaden konnte jedoch nicht verhindert werden. Die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen zur Brandursache auf; die Schadensumme beläuft sich auf rund 30.000 Euro.

Das Fazit der Feuerwehr: Im Vergleich zu den letzten Jahren fielen in der Nacht mehr Einsätze für den Rettungsdienst an; insgesamt hatten elf (Vorjahr 20) der insgesamt 42 Einsätze (Vorjahr 43) „karnevalsbedingte” Ursachen. Auffällig war, dass nach Ausdehnung des Glasverbotes in der Innenstadt keine Verletzungen durch Glas und kaum Verletzungen nach Schlägereien zu verzeichnen waren. Aus Sicht der Rettungsdienste ein rundum gelungener Rosenmontagszug mit sehr disziplinierten Teilnehmern und Besuchern.

Eine Beruhigung des Einsatzgeschehens trat dann gegen 1 Uhr am frühen Morgen ein. Ansonsten waren in den Abendstunden zeitweise noch bis zu vier Rettungsfahrzeuge parallel im Einsatz.
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