Das will trainiert sein: Schnelle Hilfe, wenn das Boot gekentert ist

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Die Bootsmannschaft der DLRG hat mehrere Möglichkeiten der Hilfeleistung an einem gekenterten Segelboot erprobt.

Eschweiler. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) übt zum Saisonstart traditionell gemeinsam mit dem Eschweiler Segelklub. Am 1. Mai beginnt alljährlich die Wachsaison am Blausteinsee, der vom DLRG Bezirk Kreis Düren e. V. durchgeführt wird.

Die DLRG sorgt an den Wochenenden und Feiertagen bis Ende September für die Sicherheit der Wassersportler wie Kanuten, Seglern, Surfern und Tauchern am Blausteinsee.

In diesem Jahr wurde der Saisonstart dazu genutzt, gemeinsam mit dem Segelklub Eschweiler See e.V. eine Übung durchzuführen. Dabei wurden verschiedene Möglichkeiten der Hilfeleistung an einem gekenterten Segelboot durchgeführt. Für die Rettungsschwimmer ist der Umgang mit Rettungsmitteln wie dem Gurtretter oder der Rettungsboje sowie den eigenen Motorrettungsbooten Bestandteil des regelmäßigen Trainings.

Im Umgang mit einem Segelboot und seiner umfassenden Takelage galt es, die Fähigkeiten bei den Rettungsschwimmern auszubauen – vor allem wenn das Boot gekentert ist. Die Segler haben dazu ein Boot mehrfach gekentert. Die Bootsmannschaft der DLRG hat dabei mehrere Möglichkeiten der Hilfeleistung erprobt: Boot in den Wind drehen, Aufrichthilfe am Mast durch die DLRG, oder Aufrichthilfe mittels Leine vom Motorrettungsboot an der Want.

An der Übung waren Aktive aus den Ortsgruppen Aldenhoven und Titz sowie des Eschweiler Segelklubs beteiligt. Bootsführer Christoph Springenberg aus Titz: „Im vergangen Jahr habe ich bei Flaute Segler eingeschleppt. Die Praxis der Kenterübungen sind eine weitere wichtige Erfahrung für mich.“ Alle Beteiligten wollen diese Übungen im Rahmen der nächsten Wachwochenenden mit weiteren Aktiven durchführen.

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