Eschweiler - Das Thema Wetter weckt Geistesblitze bei den Kleinen

Das Thema Wetter weckt Geistesblitze bei den Kleinen

Von: anka
Letzte Aktualisierung:
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Wie entsteht eigentlich ein Blitz? Diese und viele weitere spannende Fragen rund um das Thema „Wetter” klärten die Kinder des Kids Klubs und der OGS in der Katholischen Grundschule Eduard-Mörike im Rahmen der Ferienspiele. Foto: Anne Karduck

Eschweiler. An einem Tag zeigt sich die Sonne von ihrer schönsten Seite, am anderen verdirbt uns der Regen unsere gute Laune: Nicht nur hin und wieder, sondern fast täglich lässt uns das Wetter buchstäblich verzweifeln. Doch wieso beobachten wir unterschiedliche Wetterphänomene und wie entstehen eigentlich ein Regenbogen und ein Gewitter?

Diesen und vielen weiteren spannenden Fragen rund um das Motto „Sonne, Blitz und Regenbogen - Ich entdecke das Wetter” gehen in diesen Herbstferien zirka 50 Kinder des Kids Klubs und der Offenen Ganztagsschule (OGS) des Eschweiler Kinderschutzbundes in der Katholischen Grundschule Eduard-Mörike nach.

So nutzten die Erst- bis Viertklässler eine kurze Regenpause, um gemeinsam mit ihren beiden Betreuerinnen Maike Stöver und Petra Metzen auf dem Schulhof ein besonderes Experiment zu Blitz und Donner durchzuführen.

Donnerwetter, was war da los: Mit einem aufgeblasenen Luftballon, in den die Ferienspieler vorher Mehl gefüllt hatten, ausgestattet, stellten sich die Kinder weit voneinander entfernt auf. Und siehe da: Als Carmen eine Nadel in den Ballon stach, sah ihre Freundin Yekta zunächst eine staubige Mehlwolke, bevor sie den Knall zu Gehör bekam.

„Wisst ihr denn auch, warum ihr den Knall deutlich später gehört habt?”, warf Petra Metzen in den Raum. Während sich die einen die lustigsten Erklärungen zurechtlegten, konnten die anderen dieses Phänomen schon begründen: „Der Donner kommt immer nach dem Blitz, weil der Schall länger braucht”, beeindruckten Yannic und Laura mit ihrem Wissen zum Thema Wetter, dem sie mit Hilfe weiterer Experimente wie dem Nachweis des Blitzes am Küchensieb und des Donners anhand einer selbst gebastelten Knalltüte in den Ferien genauer auf den Grund gehen.

„Unser Ziel ist es, die Kinder für das Experimentieren zu begeistern und ihnen die Möglichkeit zu geben, Wetterphänomene zu begreifen”, unterstrich Maike Stöver den Hintergrund des Themas. „Dazu kommt, dass wir unseren Schützlingen vor Augen führen möchten, dass alle vier Jahreszeiten wichtig sind”, fügte Petra Metzen in diesem Zusammenhang hinzu, dass Fertigkeiten wie Aufmerksamkeit, Ausdauer, Beobachtungsgabe und Fingerspitzengefühl gefördert würden.

Durch Kreativität erkundeten die Grundschüler mit ihren Betreuerinnen Jennifer Franken und Elvira Erhardt auch die Entstehung von Wind, Regen und Schnee. So fertigten sie eine bunte Bildgeschichte zu den vier Jahreszeiten an, gestalteten Windräder und eine Wetterkarte. Auf dem Ferienprogramm standen ebenso das Drachensteigen wie ein gemeinsames Frühstück und ein Wetterquiz. „Das genaue Angebot ist natürlich immer vom Wetter abhängig”, hoffen Maike Stöver und Petra Metzen auf trockene Tage, um mit den Kindern weiter experimentieren zu können.

Und auf die Frage, wie denn nun ein Blitz entstehe, wussten die Wetterprofis Carmen und Yekta direkt die passende Antwort: „Die Wolke lädt sich elektrisch auf, sodass es funkt und der Blitz von der Wolke hinunter auf die Erde jagt.” So einfach kann also das Wetter sein.
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