Das Städtische Seniorenzentrum ist seit den 80er Jahren Anlaufpunkt

Von: ran
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Information ist alles: Vom Ambulanten Hospizdienst und den Sozialverbänden VdK und SoVD über die Nachbarschaftshilfe und die Aphasia-Selbsthilfegruppe bis hin zur Alzheimer-Gesellschaft bieten zahlreiche Institutionen niederschwellige Beratungsangebote im Städtischen Seniorenzentrum an der Marienstraße an. Foto: Andreas Röchter

Eschweiler. Es ist ein Pfund, mit dem man wuchern kann, dessen Möglichkeiten aber noch längst nicht ausgeschöpft sind: Zentral in der Innestadt gelegen, stellt das Städtische Seniorenzentrum an der Marienstraße 7 bereits seit Anfang der 80er Jahre eine Anlaufstelle und einen Treffpunkt für ältere Menschen dar.

„Die Besucherzahlen und auch die Zahl der Aktivitäten nehmen kontinuierlich zu“, freuen sich nicht nur Peter Toporowski, Seniorenbeauftragter der Stadt Eschweiler, und Quartiersentwickler Cem Gökce. Im Rahmen der Seniorenwoche öffnete das Seniorenzentrum nun am Donnerstagnachmittag seine Tore zum „Tag der offenen Tür“.

„Tor öffnen“

Und dieses „Tor öffnen“ soll in Zukunft noch weiter verstärkt werden. Denn Peter Toporowski und seine Mitstreiter innerhalb des Projektes „Altengerechtes Quartier Eschweiler-Zentrum“ träumen von einer Begegnungsstätte für Menschen jedes Alters. „Provokativ ausgedrückt, ist das Hauptproblem des Seniorenzentrums eben genau dieser Name“, formuliert der Seniorenbeauftragte. Dabei tut sich jetzt schon so manches in dem im Jugendstil erbauten Gebäude. So bieten zum Beispiel zahlreiche Institutionen, angefangen vom Ambulanten Hospizdienst über die Sozialverbände VdK und SoVD sowie die Nachbarschaftshilfe bis hin zur Aphasia-Selbsthilfegruppe und der Alzheimer-Gesellschaft, niederschwellige Beratungsangebote an.

Selbst aktiv sein

Ab Januar möchten Irene Mainz und Aggi Zollorsch zusätzlich Menschen beim Ausfüllen von Anträgen oder bei der Vorbereitung von Behördengängen unterstützen. „Generell muss aber klar sein, dass es sich dabei vor allem um Hilfestellungen, nicht um Rechtsberatung handelt“, stellt Norbert Buhl, Sprecher des Behindertenbeirats der Stadt Eschweiler, der gemeinsam mit Peter Loose den Sozialverband VdK vertritt, klar. Für Peter Toporowski ist weiterhin besonders wichtig, dass die Menschen des Innenstadtquartiers selbst aktiv sind, bürgerschaftliches Engagement zeigen und im Seniorenzentrum Veranstaltungen für die Allgemeinheit anbieten, wozu die Organisation von Frühlings- oder Oktoberfesten, Muschelessen oder auch Bingo- sowie Skatturniere zählen.

„Dabei gebe nicht ich als Mitarbeiter der Verwaltung die Vorgabe, sondern die Menschen vor Ort bestimmen selbst, was passieren soll“, erläutert Peter Toporowski, der unterstreicht, dass Quartiersarbeit keinesfalls in erster Linie hinter dem Schreibtisch stattfinde, sondern sich durch direkte Kommunikation mit den Menschen auszeichne. Wobei letzteres in beide Richtungen von großer Bedeutung sei: „Nur dem, der redet, kann geholfen werden“, weiß der Seniorenbeauftragte, dem neben ausgeführten Renovierungsarbeiten weitere bauliche Veränderungen vorschweben. „Das Seniorenzentrum soll als Bürgerbegegnungsstätte allen Besuchern eine Wohlfühlatmosphäre bieten!“

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